Gesunde Ernährung

Ich werde die Zusammenhänge erklären, warum wir mit “gesunder Ernährung”, wie sie allgemein propagiert wird, kaum einen Schritt in Richtung „Allgemeine Gesundheit“ weiterkommen und warum es uns so schwer fällt, unser Idealgewicht zu erreichen und zu halten. Und bitte glauben Sie mir kein Wort. Arbeiten Sie mit, werden Sie Ihr eigenes Versuchskaninchen und lernen Sie, Ihren eigenen Körper kennen zu lernen und zu verstehen.

Es wird Ihnen nicht helfen, mir zu glauben und morgen wieder einem Anderen. Dann weiß ein Heilpraktiker es besser oder ein Arzt. Wir haben vergessen, warum Kinder so nervig sind mit dem ständigen Fragen nach dem Wieso, Warum, Weshalb und haben selbst vergessen diese wichtigen Wörter zu verwenden. Benutzen Sie Ihren eigenen Verstand und fragen Sie, lesen Sie, stellen Sie Nachforschungen an: in Büchereien und Internet.

Es geht hier nicht um Übergewicht und Abnehmen, sondern um eine vitalstoffreiche Ernährung, die dem menschlichen Körperbau und seiner Funktionsweise gerecht wird. Mit diesem Wissen werden Sie nicht von heute auf morgen Ihr Idealgewicht erhalten. Aber wenn Sie wissen, warum und vor allem in welcher Art und Weise Sie sich ernähren müssen, brauchen Sie keine Waage, kein Metermaß und auch keinen Spiegel. Sie werden sich besser fühlen und alles andere wird sich ganz automatisch einstellen.

Haben Sie sich mal gefragt, warum wildlebende Tiere so selten krank werden?

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Eiweißspeicher-Krankheit

Was ist eine Eiweißspeicher-Krankheit ?

Hier erfahren Sie, wie Sie – entgegen alter Ernährungslehren – mit artgerechter und gesunder Ernährung zu natürlicher Gesundheit und Ihrem Idealgewicht zurückfinden können. Erstmals 1948 hat Dr. Lothar Wendt das Konzept der Eiweißspeicherkrankheiten publiziert und auch schon damals vor zu viel Eiweiß im Körper gewarnt.

Eine Eiweißspeicherkrankheit entsteht durch eine regelmäßige Aufnahme tierischen Eiweißes mit der Nahrung in einer Menge, die der menschliche Körper nicht mehr im ausreichenden Maße verarbeiten kann. Dies führt zwangsläufig zu einer Speicherung überschüssiger Proteine(Eiweiß).

Man muss jedoch zwischen 2 Arten von Eiweißen unterscheiden:

  1. die kompletten, also tierischen Eiweiße und
  2. die nicht kompletten, also die pflanzlichen Eiweiße.

Da die nicht kompletten pflanzlichen Eiweiße auch nicht die notwendige Vielfalt an Aminosäuren enthalten, die der Körper braucht, stellt sich die Frage, was wollen wir dann damit ?

Die Frage stellt sich natürlich auch die Leber, deren Aufgabe es unter anderem ist, den Körper mit den richtigen Eiweißen zu versorgen. Ihr bleibt nun nichts anderes übrig, als die Aminosäuren, die in diesen Eiweißen stecken, von unterschiedlichen Pflanzen neu zusammenzusetzen, um genau das zu produzieren, was wir brauchen.

Jetzt kommen aber die tierischen kompletten Eiweiße. Die Leber freut sich über die fertigen Produkte und speichert diesen wertvollen Stoff erst einmal.

Doch weil wir immer mehr tierische Proteine zu uns nehmen, können diese entstandenen Speicher nicht mehr geleert werden und verstopfen den Körper an bestimmten Stellen.

Keines unserer Organe ist in der Lage, große Eiweißmengen zu verarbeiten oder auszuleiten, darum werden diese erst einmal im Zwischenzellgewebe unter der Haut, welches aus kollagenem Bindegewebe besteht, zwischen-gelagert. Dieses Bindegewebe hat die Aufgabe, die Zellen mit Sauerstoff zu versorgen, Schadstoffe abzugeben und Nährstoffe zu binden.

Desweiteren führen die überschüssigen Proteine zu einer mehrfachen Verdickung des Bindegewebes zwischen den Basalmembranen der Kapillargefäße und den Zellen. Damit erhöht sich der Diffusionswiderstand für Wasser. Das heißt, dass Wasser, Nährstoffe und andere Blutinhaltsstoffe weniger bis gar nicht mehr den Weg von den kleinsten Blutgefäßen(Kapillare) in die Zellen finden.

Zum letzten steigt auch der Eiweißgehalt im Blut und kann sich nach und nach an den Gefäßwänden ablagern.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass die größten Muskelprotze in der Tierwelt Vegetarier sind?

Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Gorillas . . .

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Welches sind die ESK ?

Welches sind Eiweißspeicher-Krankheiten ?

Die Eiweißspeicherung im Körper wird solange ein Problem bleiben, wie in aller Öffentlichkeit Medizinische Fehlinformationen verbreitet werden, darunter:

„Eiweiß kann nicht gespeichert werden“

„Nicht Anerkennung der Heilwirkung des Fastens“

„Eiweißreiche Diät bei Zuckerkrankheit“

„Der Mensch ist ursprünglich ein Fleischfresser oder ein Allesfresser“

„Der Mensch verträgt Fleisch sehr gut“

“Gründliches Kochen ist zum Aufschließen der Nahrung sehr wichtig”

„Ignorieren der Eiweißlehre von Dr. Lothar Wendt“

Einige dieser Themen werde ich in späteren Artikeln noch einmal aufnehmen und sie dann im Einzelnen näher erklären.

Wendt führte folgende Krankheiten auf die Eiweißspeicherung zurück

Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk, dass sich eine konsequente falsche Ernährung erst Jahrzehnte später in Krankheiten äußert:

Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Arthrose, Diabetes II, Parodontose, Gicht, Autoimmunkrankheiten, Bluthochdruck und andere.

Außerdem wird durch die Eiweißspeicherung das Immunsystem beeinträchtigt, welches auch bei Infektionskrankheiten und Krebs eine Rolle spielt. Darüber hinaus ist es leicht vorstellbar, dass durch die verminderte Durchlässigkeit der Transportwege zu und von den Zellen und Organen es zu weiteren Komplikationen in den Körperfunktionen kommen kann.

Auf keinen Fall möchte ich auf meinen Seiten zu sehr in den medizinischen Bereich vordringen, denn ich bin weder Arzt noch Heilpraktiker. Ich werde darum auch nur die Bereiche erörtern, die für eine gesunde Ernährung und dazu notwendige Kenntnisse der menschlichen Anatomie relevant sind.

Es geht mir nicht darum, jedes Thema bis ins letze Detail auszuführen, denn dazu gibt es schon jede Menge Informationen auf anderen Websites. Mir geht es in erster Linie darum, jeden Leser zum Mitdenken zu bewegen und ihn in die Lage zu versetzen, selbst zu entscheiden, womit und warum er sich auf diese oder andere Art und Weise ernähren sollte, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Als Idealgewicht ist das Gewicht zu bezeichnen, bei dem man sich selbst gesund fühlt und auch beim Blick in den Spiegel mit seiner Figur vollauf zufrieden sein kann. Dagegen ist das Normalgewicht, ein von der Gesellschaft entsprechend der Körpergröße festgelegtes „Gesundgewicht“.

Auf einen Hund bezogen, sagt man: die Rippen müssen fühlbar, aber nicht zu sehen sein.

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Milch und Eiweißbedarf

Der weit verbreitete Irrtum, dass sich der Eiweißbedarf ohne tierisches Eiweiß nicht decken lässt, hat sogar schon dazu geführt, dass Menschen, die eigentlich kein Fleisch oder Fisch mögen, aus Angst vor Krankheiten sich trotzdem davon ernähren.

Viele Body-Builder beweisen jedoch, dass auch bei rein vegetarischer Ernährung ein ausreichender und starker Muskelaufbau möglich ist. Denn eine abwechslungsreiche Ernährung aus unerhitztem Getreide*, Blatt- und Wurzelgemüse und Obst enthalten mehr als genug Eiweiß, welches der Mensch zu verarbeiten imstande ist.

Wie jeder weiß, gehört der Mensch zu den Säugetieren, die nach der Geburt mit Muttermilch versorgt werden und zwar so lange, wie die Aufnahme fester Nahrung noch nicht möglich ist. Die Milch ist hier sehr wichtig, weil der Mensch mit allen nötigen Nährstoffen, wie Vitaminen, Kohlenhydrate, Eiweiß u.a. versorgt wird. Außerdem enthält die Milch die Wachstumshormone, die zum gesunden Wachstum im Säuglingsalter notwendig ist.

Im Säuglingsalter(Stillzeit) wäre eine alternative vegetarische Ernährung jedoch völlig falsch und gefährlich, weil der gesamte Verdauungsapparat noch nicht darauf vorbereitet ist !

Nun enthält die menschliche Muttermilch aber nur 2 bis 2,5% Eiweiß für die Aufbau- und Wachstumszeit. Der erwachsene Mensch, der nur noch einen Erhaltungsstoffwechsel hat, benötigt eher weniger Eiweiß, als im Säuglingsalter. Das heißt, dass zum Leben bereits eine Eiweißmenge von weniger als 2% in der Nahrung ausreichend ist.

Die angeblich so „gesunde Milch“, die wir nach der Stillzeit trinken, ist erstens gar nicht mehr notwendig und stammt zweitens von einer artfremden Kuh (selten auch Ziege). Kuhmilch ist etwas eiweißreicher und enthält 3 bis 3,5% Eiweiß. Mit dieser Milch und den Milchprodukten, die daraus hergestellt werden, richten wir mehr Schaden im Körper an, als uns bewusst ist und uns im Allgemeinen von den Medien und in der Werbung berichtet wird.

Es wird hier immer auf das wichtige Kalzium in der Milch hingewiesen, das wir zum Knochenaufbau ja so dringend brauchen. Tatsache ist jedoch, dass gerade der hohe Eiweißanteil (obwohl nur 3 bis 3,5%) dafür sorgt, dass aus dem Körper und dort besonders aus den Knochen mehr Kalzium herausgelöst als eingelagert wird.

Wussten Sie, dass in den asiatischen Ländern die Osteoporose bisher nur wenig verbreitet und nahezu unbekannt war und das dort kaum Milch getrunken wurde ?  Existiert damit vielleicht ein Zusammenhang ?

Wenn dann als Kind oder im Jugendalter zu viel von diesen Wachstumshormonen verzehrt werden, nimmt hier die Wirbelsäule deutlich an Fahrt auf und wächst mit einer Geschwindigkeit, dass die Qualität der Knochenstruktur (und die Größe der Eltern) auf der Strecke bleibt. Die Folgen sehen wir an den früher oder später wiederholt auftretenden Rückenproblemen.

*)siehe in einem folgenden Blog

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Affe in der Küche ?

Es ist ja allgemein bekannt, dass wildlebende Tiere sich instinktiv richtig ernähren und dass diese auch nicht so oft krank werden, so wie wir Menschen es bei uns selbst kennen. Es sei denn, der Mensch hat seine Finger im Spiel. Sicher besteht hier ein entscheidender Zusammenhang. Gerade beim Thema Ernährung wirkt sich der Verstand des Menschen eher nachteilig aus, denn wir können wählen, ob wir uns gesund ernähren oder nach Geschmack und alter Gewohnheit, die wir von unseren Eltern übernommen haben.

Hinzu kommt, dass der Mensch mit seinem „genialen Verstand“ auch nie mit dem zufrieden ist, was er hat. Logisch, wir wollen uns weiter entwickeln und der Fortschritt ist uns wichtig. Nur sollte dieser Fortschritt nicht dazu führen, dass wir unsere wertvollen Nahrungsmittel in einer Form verändern, die uns krank und das Leben teilweise zur Qual machen. Es heißt doch immer, wir sollen unseren „gesunden Menschenverstand“ nutzen und einsetzen.

Ich habe diesen Titel extra etwas provokativ gewählt und möchte Sie aus Ihrem gewohnheitsmäßigen „Tiefschlaf“ aufrütteln und zum Mitdenken bewegen. Denn im ersten Kapitel erwähnte ich schon: „glauben Sie mir nicht“ !

Haben Sie schon einmal gesehen oder davon gehört, dass ein Primate, denn anatomisch gesehen gehören auch wir in diese Gruppe, sich sein Essen erwärmt, es kocht, brät oder grillt ?  Diese „Perversion“ kann sich nur ein Mensch ausdenken. Wir müssen unser Fleisch auf über 100° Celsius erhitzen, damit wir es überhaupt essen können, normal ist eine Temperatur von maximal 40° Celsius.

Da gibt es Menschen, die sagen wir wären Allesfresser, wozu auch das Fleisch gerechnet wird. Dann müssten diese Menschen aber auch bereit sein, das Fleisch in natürlichem Zustand, nämlich roh zu verzehren. Ich meine nicht die Ausnahmen, wie zum Beispiel die Eskimos, deren Lebenserwartung auch entsprechend gering ist.

Getreide, Gemüse, Fisch, Fleisch, Eier: wir sind gewohnt, alles zu erhitzen. Selbst die Milch, die wir kalt trinken, wird wegen der angeblich so schädlichen Keime erst pasteurisiert. Das einzige, was wir noch roh aus der Natur essen, ist Obst, am besten direkt vom Baum oder Strauch oder einheimische Haselnüsse und Walnüsse. Denn sogar das Obst, das wir im Supermarkt kaufen, ist größtenteils mit Chemikalien verseucht, weil es ohne sie die langen Transportwege gar nicht überstehen könnte. Von der Bestrahlung mit Gammawellen einmal abgesehen.

Haben Sie sich einmal gefragt, warum für Obst so gut wie keine Werbung gemacht wird ?  Weil es unverarbeitet verkauft werden muss und keiner daran wirklich verdient. Ich könnte fast sagen, „Essen Sie nichts, wofür Werbung gemacht wird“.

Wenn alles, was wir essen, in irgendeiner Form denaturiert wird, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir krank werden. Wir brauchen keine Gesundheitsreform, sondern eine Ernährungsreform, dann kommt die Gesundheit von selbst.

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Isolierte Nahrungsmittel

Dieses Thema sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Die Natur ist so genial eingerichtet, dass alles, was wir in der Natur finden und essen können automatisch auch alle Stoffe beinhaltet, die wir zum Stoffwechsel brauchen. Umgekehrt sagt uns auch unser gesunder Körper, solange er noch nicht ernährungstechnisch verdorben wurde, was wir essen sollten. Ich habe es getestet, es funktioniert tatsächlich. Darauf werde ich später noch zurückkommen.

Ein Säugling bekommt am Ende seiner Stillzeit nach etwa einem Jahr (bis zu zwei Jahren) nicht nur Zähne, sondern automatisch auch das Verlangen nach fester und süßer Nahrung. Das heißt natürlich nicht, dass man dem Kind nun „Vitamine und Süßes“, wie es in der Werbung so schön heißt, in Form von Bonbons verabreicht (ich weiß, das ist übertrieben, aber es soll klar machen, worauf ich hinaus will) oder andere mit Zucker gesüßte Speisen, sondern es sollte der Hinweis darauf sein, ihn mit frischem Obst zu versorgen.

Es müsste eigentlich Fabrikzucker heißen. Denn Zucker ist das Konzentrat aus der in der Zuckerrübe(oder Zuckerrohr) enthaltenen Süßstoffe und wird in einem Raffinade-Prozess zum kristallinen Zucker extrahiert. Dabei ist es letztendlich egal, wie dieses Konzentrat heißt, ob -Zucker, oder -Sirup, -Dicksaft, -Malz, Melasse, Maltodextrin, Zucker allein und wie sie alle heißen. Dann die “Modeerscheinung” Stevia, solange wie die „Blätter fressen“ ist es O.K. aber wenn der gleiche Raffinade-Prozess in Gang gesetzt wird, macht es keinen Unterschied mehr zum normalen Zucker. Selbst Honig ist ein Konzentrat aus dem Nektar der Blüten, das in diesem Fall von den Bienen raffiniert wird.

Wir haben uns mittlerweile so sehr an diese „extreme Süße“ gewöhnt, dass wir viele Aromen der Natur gar nicht mehr schmecken können. Ich bin leidenschaftlicher Espressotrinker, drei Monate konnte ich keinen Espresso mehr trinken, weil ich auf den Zucker verzichtet habe. Danach habe ich erst feststellen können, wie gut der Espresso nach Kaffee schmeckte. Bedenken Sie aber, dass jede Kaffeesorte nur ein Genussmittel ist und nicht zu einer gesunden Ernährung gehört.

Es gibt aber noch weitere Konzentrate, die regelmäßig in großen Mengen eingenommen zu Mangelerscheinungen und Krankheiten führen können, das sind unsere Getränke. Vom unnötigen und schädlichen Zuckerzusatz einmal abgesehen, sind diese Obst- und Gemüsesäfte und alle Multivitamingetränke Konzentrate aus den entsprechenden Früchten. Wertvolle und wichtige Inhaltsstoffe der Früchte werden einfach als Abfall vernichtet, anstatt sie auf gesunde und natürliche Weise als Ganze Frucht zu verzehren.

Es spricht sicher nichts dagegen, mal einen erfrischenden frisch gepressten Fruchtsaft zu trinken, aber mit gesunder Ernährung hat es nur ganz am Rande zu tun. Oft werden die Bestandteile dieser Getränke aus Konzentraten gewonnen und keiner findet Anstoß daran, obwohl es extra auf der Flasche steht. Es werden künstliche Aromastoffe, Vitamine und Mineralien nur für die Getränkeindustrie hergestellt und den Getränken hinzugefügt. Alles was künstlich hergestellt oder durch Erhitzung und Konzentration verändert wird, ist denaturiert und hat mit gesunder Ernährung nichts mehr zu tun.

Merken Sie etwas ?  DAS GETRÄNK aller Tiere (und Menschen) IST WASSER !

Über den logisch folgenden weiteren Punkt möchte ich mich hier nur am Rande äußern, dem Punkt Nahrungsergänzungen und Zusatzstoffe. Wie oben schon erwähnt sind diese Verkaufsprodukte nicht mehr in ihrem natürlichen Nährstoffverbund der Pflanze, oder der Frucht, der sie entstammen und sind als Konzentrate eher dem medizinischen Bereich zuzuordnen.

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Fettsucht

Fettsucht ist eine immer weiter um sich greifende ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit und entsteht weder durch die Aufnahme von zu viel Fett noch durch eine zu kalorienreiche Kost, wie oft fälschlicherweise angenommen wird.

Die Ursache der Fettsucht ist indirekt der Vitalstoffmangel in unserer modernen Zivilisationsnahrung. Anstatt sich auf die Vollwertigkeit der Nahrung zu konzentrieren, lässt sich die Lebensmittelindustrie immer mehr dazu verleiten, Nahrungsmittelzusätze, wie Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente in konzentrierter Form zu verkaufen.

Von den künstlich erzeugten, für die gesunde Nahrung völlig wertlosen Zusatzstoffen einmal abgesehen, sind isolierte Nahrungsmittelzusätze nicht mehr im natürlichen Nährstoffverbund der Pflanze enthalten und haben somit auch nicht mehr den vollen gesundheitlichen Wert, als wenn wir uns vom ganzen Gemüse oder Obst ernähren würden.

Dann sorgen Prozesse der Denaturierung unserer kostbaren Nahrungsmittel dafür, dass weitere Vitalstoffe beseitigt werden oder verlorengehen. Wegen der besseren Haltbarkeit werden Getreidekörner soweit ausgemahlen, dass wichtige und gesunde Nährstoffe, die sich im Keimling und den Randschichten befinden, einfach entfernt werden. So bleibt nur noch das sogenannte Auszugsmehl (Weißmehl oder Graumehl) zurück. Ähnliches gilt für den weißen Reis. Als Ergebnis haben wir dann die gleichen isolierten Kohlenhydrate, wie bereits beim erwähnten isolierten Zucker.

Als wäre das nicht alles schon genug, so erobern in den letzten Jahrzehnten immer mehr „Light“-Produkte den Markt. Hier wird von dem Irrtum ausgegangen „Fett macht fett“. Doch Fett ist ein unverzichtbarer und lebenswichtiger Nährstoff, durch dessen Reduzierung nur dem weiteren Nährstoffmangel und somit der Verbreitung der Fettsucht Vorschub geleistet wird. Besonders wird bei reduziertem Fettanteil in der Nahrung die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E,  und K erschwert.

Weitere Prozesse zur Verlängerung der Haltbarkeit wie Pasteurisierung, Konservierung und Präparierung sorgen für weitere Nährstoffverluste. Und wem das noch nicht reicht, der setzt den Denaturierungsprozess auf dem eigenen heimischen Herd oder Grill fort.

Wie alle ernährungsbedingten Krankheiten hat auch die Fettsucht eine Anlaufzeit von etwa 20 Jahren, bis sie als solche erkannt wird. Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Jugendliche und Kinder von dieser Fettsucht betroffen sind, lässt darauf schließen, dass bereits in vergangenen Generationen eine entsprechend nährstoffarme Ernährung stattgefunden hat. Bereits der tschechische Forscher Bernàsek hat durch Tierfütterungen die Auswirkungen eines Vitalstoffmangels auf die nachfolgenden Generationen eindeutig nachgewiesen.

Wenn jetzt jemand argumentiert: „Nicht die Ernährung sondern die Fehlfunktion der inneren Drüsen ist Schuld an der Gewichtszunahme“, so hat er Recht und es würde erklären, warum eine kurzfristige Ernährungsumstellung keine Heilung der Fettsucht, sondern nur eine vorübergehende Gewichtsreduzierung ermöglicht. Das heißt, das der Vitalstoffmangel nur die Fehlfunktion der Drüsen verursacht, aber nicht die Fettsucht selbst.

Die Fehlfunktion der Drüsen führt zu einem hormonellen Ungleichgewicht im Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Die stärke- und zuckerhaltigen Nahrungsmittel werden nicht mehr zu Kohlensäure und Wasser verbrannt, sondern halb oxydiert als Fett in den Fettzellen abgelagert. Damit habe ich zumindest den Versuch unternommen, Ihnen zu beweisen, dass nicht das Fett in der Nahrung der „Übeltäter“ ist, sondern eine unzureichende Nährstoffaufnahme.

Nur bei einer für den Menschen artgerechten Ernährung sind im Körper die Verarbeitung aller lebensnotwendigen Nährstoffe sowie der Abbau und die Ausscheidung aller Gift- und Abfallstoffe gewährleistet.

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Falsches Kaloriendenken

Hauptgrund für die immer weiter um sich greifende Gewichtszunahme der „zivilisierten“ Bevölkerung sind die völlig falschen Ratschläge einer veralteten Ernährungslehre. Da werden unnötigerweise auf jedem Lebensmittel die im Labor gemessenen Fett- und Kalorienmengen verzeichnet, mit dem Hintergrund, ja nicht zu viel von diesen angeblichen Dickmachern zu verzehren.

Diese vielleicht ursprünglich gut gemeinten Ratschläge führen aber nicht zum langfristigen Erfolg beim gesunden Abnehmen. Denn mit der Fett- und Kalorienreduktion werden auch wichtige Nährstoffe aus der Nahrung genommen. Die bereits erwähnte Fettsucht entsteht aber weder durch zu viel Fett, noch durch kalorische Überernährung. Eben so wenig führt auch eine gesamte Nahrungsreduktion auf lange Sicht zum Ziel.

Die Kalorienbeschränkung bewirkt lediglich eine vorübergehende Symptomunterdrückung, ist aber nicht imstande die zugrundeliegende Störung einer Fettsucht im Sinne einer Heilung oder Besserung nachhaltig zu bewirken. Eine kurzfristige Gewichtsabnahme sollte daher nicht gleich als Beweis für eine Therapie herangezogen werden, weil die sich im Inneren des Körpers abspielenden Stoffwechselstörungen von außen nicht sichtbar sind.

Leider sind wir, wie bei der Schulmedizin wieder bei dem Problem angelangt, dass auch die Lebensmittelindustrie keine Ursachenforschung betreibt und ihr auch keinen weiteren Gewinn bringen würde. Stattdessen war wieder eine neu Idee die Lösung für eine Umsatzsteigerung. Es werden „Light“-Produkte angeboten: mit künstlichem Süßstoff statt Zucker oder „fettreduziert“, cholesterinfrei, alkoholfrei, coffeinfrei, laktosefrei, glutenfrei und die Liste geht immer so weiter. Glauben Sie wirklich, dass diese Befreiungsaktionen ohne Verluste vonstattengehen oder auf natürliche Weise passieren ?  Es ist immer eine Denaturierung, die meist im Chemielabor durchgeführt wird.

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Stevia – Denaturierung

Eine weitere Variante ist das Thema „Stevia“ welches wegen seiner enormen Süße bei kaum enthaltenen Kalorien als wahre Wundersüße angepriesen wird: endlich kann man damit bedenkenlos seine Speisen und Getränke versüßen. Der Gedanke ist ja gar nicht so falsch, wenn Stevia wirklich so verwendet wird, wie es uns als Pflanze zur Verfügung steht.

Aber Stevia hat nun einen Beigeschmack, den die Lebensmittelindustrie ja den Verbrauchern nicht zumuten kann, also weg damit. Soll man dann vielleicht auf den trockenen Blättern herumkauen, was nun wirklich kein Genuss ist ?  NEIN !  Soll man die Blätter zermahlen, dass uns die Krümel auf und zwischen den Zähnen haften bleiben ?  NEIN !

Denn wozu haben wir unsere praktischen Chemielabore sowie Erhitzungs- und Raffinadeprozesse, die gleichzeitig die gefährlichen Bakterien abtöten. Die können doch genutzt werden, ist doch auch gar nicht so teuer. Es ist auch viel praktischer, diese Wundersüße in Tropfenform oder als sofortlösliches Pülverchen zu verwenden.

Aber da haben wir sie wieder, ich habe sie bereits in Kapitel 6 beschrieben: die Denaturierung. Wie bei der nährstoffreichen Zuckerrübe sind nun auch beim Stevia alle Nährstoffe, die bei diesem Nahrungsmittel wichtig sind und die wir für eine Verarbeitung im Körper brauchen, einschließlich der mitgelieferten aus Bakterien bestehenden Arbeitstruppe, dahin.

Hier wäre ein Einwand angebracht: Ob ich die Vorgänge bei der Herstellung des Endproduktes Stevia richtig beschrieben habe, weiß ich nicht, ich bin auf diesem Gebiet auch kein Stevia-Fachmann. Es geht mir auch nicht unbedingt um Stevia selbst. Ich möchte meine Leser auffordern, jeder noch so euphorischen Begeisterung Einhalt zu gebieten und zuvor die Hintergründe zu überdenken, was zu dieser Begeisterung geführt hat und ob diese berechtigt und angebracht ist.

“Brauchen wir die Nährstoffe in Stevia eigentlich ?  Wir haben die ganze Woche darauf verzichtet und sind völlig beschwerdefrei und kerngesund !  Auch im Labor zeigten sich keine Anzeichen für eine schädliche Wirkung beim Menschen.” Endlich darf dieses Wundermittel auf den Markt !   Eine neue Industrie ist geboren, schafft Arbeitsplätze, bringt wieder mehr Steuereinnahmen. Menschen und Staat sind glücklich. Tatsächlich ?

Tatsächlich bleibt doch auch hier wieder einmal die Gesundheit auf der Strecke. Denn Ernährungsfehler werden aufgrund unseres hervorragend funktionierenden Körpers, einem wahren Wunderwerk der Natur, erst Jahrzehnte später durch Krankheiten sichtbar. Diese werden dann fälschlicherweise als altersbedingt und unausweichlich angesehen. Und wenn die Kinder die gleichen falschen Ernährungsgewohnheiten von den Eltern übernehmen und daraufhin schon in ihrer Jugend erkranken, sind diese Krankheiten angeblich genetisch bedingt.

Mit diesen Schuldzuweisungen: “Ich bin unschuldig-Mentalität” macht es sich der Mensch auf der einen Seite sehr leicht und gesundheitlich damit sein Leben zur Hölle.

Sagen Sie mir nicht, dass ich vom Thema abweiche. Es ist notwendig, die Ursache aller ernährungsbedingten Krankheiten zu finden und die liegen nun mal in der falschen Ernährungspolitik unserer Wirtschaftsdiktatur.

Lesen Sie bitte nicht nur ein Kapitel sondern alle. Denn beim Thema Ernährung ist die Nahrungspflanze als ganzes, der Körper als ganzes und auch der Zusammenhang nur als ganzes zu verstehen und als raffinierter Auszug oder als Konzentrat gar nicht zu begreifen.

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Diät macht krank und dick

Diät ist eine einseitige Ernährung und der erfolglose Versuch, durch Weglassen wichtiger Nährstoffe ein Mehr an Gesundheit zu erwarten. Sicher ist das Weglassen wichtiger Nährstoffe nicht geplant, sondern diese entsteht durch die gewollte Herabsetzung der Kalorienzahl, also der Energiemenge, die der Körper zur Gesunderhaltung benötigt. Doch wie unsinnig eine Kalorienarme Ernährung ist, habe ich schon in den Kapiteln “Fettsucht” und “Falsches Kaloriendenken” erläutert

Die Hilflosigkeit vieler Menschen wird schon durch die Anzahl der verschiedenen Diäten zur Gewichtsabnahme deutlich dokumentiert. Leider ist eine Diät in keiner Weise der richtige Weg, langfristig ein gesundes Körpergewicht zu erreichen. Denn eine Diät ist immer nur eine kurzfristige Ernährungsform. Und wer kennt ihn nicht, diesen berühmten Jo-Jo-Effekt, der nach einer oder mehrmaligen Anwendung einer Diät entsteht.

Der Entzug lebenswichtiger Vitalstoffe während einer Diät führt bei einer ohnehin schon Nährstoffarmen Ernährung, die Ursache einer Fettsucht ist, zu einem über das normale Maß hinausgehende Hungergefühl. Dieses kann zu regelrechten Heißhungerattacken nach Ende der Diät führen. Denn das Ziel oder Zwischenziel einer Gewichtsabnahme ist erreicht und der Körper hat ein entsprechendes Nachholbedürfnis an Nahrung.

Professor Werner Kollath (1892-1970) hat eine für den Körper ideale  Ernährung in einem einfachen und sehr treffenden Satz zusammengefasst: „Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich“. Man könnte auch sagen, so wie die Tiere, denn diese sind auch nicht in der Lage, ihre Nahrung zu erhitzen, zu konservieren oder Präparate daraus herzustellen.

Mit dem einfachen Satz von Prof. Kollath kann sich auch jeder selbst die Frage beantworten, ob wir Menschen Fleischfresser, Allesfresser oder was auch immer sind. Wer ist denn schon in der Lage, selbst ein Tier zu töten, zu schlachten und es dann roh zu verspeisen ?

Unsere Nahrung ist also umso gesünder, je weniger sie vom natürlichen Urzustand, wie die Natur uns die Nahrungsmittel liefert, abweicht. Mir geht es nicht darum, jeden Menschen zum Vegetarier zu machen. Ich möchte jedem Leser in erster Linie klar machen, mit welchem Weg er seinen größtmöglichen Gesundheitszustand herbeiführen und gleichzeitig ein krankhaftes Übergewicht verringern oder ganz vermeiden kann.

Eine Diät kann für den Körper sogar gefährlich werden, nämlich dann, wenn dem Körper über einen längeren Zeitraum(einige Wochen) einseitig eine ganze Nahrungsgruppe fehlt, wie Fett, Kohlenhydrate oder Eiweiß. Alles was an Nahrung nicht zur Verfügung steht, nimmt sich der Körper aus den vorhandenen Zellen. So können zum Beispiel bei fehlendem Fett auch keine fettlöslichen Vitamine, wie Vitamin A, E, D und K mehr aufgenommen werden. Bei Proteinfreier Kost kommt es zu einem Muskelabbau, der sich als Schwäche im gesamten Organismus äußert.

Nun sollte eine einseitige Diät keinesfalls mit einer Fastenkur verwechselt werden. Doch als Ernährungsberater habe ich damit zu wenig Erfahrung und überlasse dieses Thema lieber einem Experten auf diesem Gebiet, wie zum Beispiel dem Heilpraktiker und Gesundheitspädagogen René Gräber.

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Wie gesund ist Butter ?

Butter ist nicht nur gesund, sondern ein hochwertiges Lebensmittel. Leider werden der Butter immer noch Dinge nachgesagt, die auf einem Irrtum beruhen. Dabei wird das Cholesterin in der Butter als Ursache für die cholesterinhaltige Anlagerung an den Gefäßwänden angesehen.

Der menschliche Körper bildet das Cholesterin selbst. Es ist ein notwendiger Stoff, den der Körper dringend benötigt und ist zum Transport der Nährstoffe sowie zum Zellaufbau lebensnotwendig. Darüber hinaus regelt der Körper den Cholesteringehalt im Blut selbst. Denn bei ausreichender Zufuhr von außen wird die Eigenproduktion vermindert oder auch vorübergehend ganz eingestellt.

Was viele nicht wissen, ist nicht nur in tierischen Fetten, sondern auch in anderen tierischen Produkten Cholesterin enthalten, während dieser Stoff in pflanzlicher Nahrung gar nicht vorkommt. Damit war es für einen Laien naheliegend, dass gerade die Butter als Ursache für die zugekleisterten Gefäßwände und den Herzinfarkt angesehen wird.

Aber nur weil ein Stoff vorhanden ist, ist der Grund für die Haftung an den Gefäßwänden noch nicht gegeben. So führt weder das aufgenommene Fett zur Fettsucht (siehe Kapitel 7), noch führt das Cholesterin allein zu den gefährlichen Gefäßveränderungen.,

Verschiedene Beobachtungen widerlegen die These, dass Butter die Ursache für Arteriosklerose ist und damit ursächlich zum Herzinfarkt beiträgt:

  • Auch bei rein pflanzlicher Ernährung kann der Cholesteringehalt überhöht sein.
  • Der Cholesterinspiegel ist unabhängig von der Zufuhr tierischer Fette oder anderer tierischer Produkte.
  • Selbst bei niedrigsten Fett- und Cholesterinwerten im Blut sind schwerste arteriosklerotische Ablagerungen und Herzinfarkt möglich.

Der gesunde Stoffwechsel im Körper ist in der Lage, das aufgenommene Fett richtig zu verarbeiten, ohne dass es dabei zu krankhaften Gefäßverdickungen kommt. Die Voraussetzung für einen richtig funktionierenden Stoffwechsel liegt zweifellos in der ausgewogenen Ernährung, die alle lebensnotwendigen Vitalstoffe im richtigen Verhältnis zueinander enthält.

Es ist erwiesen, dass die Arteriosklerose und der Herzinfarkt in den letzten Jahrzehnten im gleichen Maße zugenommen haben, wie alle anderen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. In diesem Sinne sind auch die Ursachen all dieser Erkrankungen dieselben.

Professor John Yudkin (1910-1995), ein englischer Physiologe und Bakteriologe zeigte 1957 in seinem Buch: „Pure, White and Deadly“ den engen Zusammenhang zwischen dem Verbrauch von künstlich isolierten Süßungsmitteln, wie dem Zucker und der koronaren Herzerkrankung.

Es handelt sich jedoch nicht um eine fälschlich angenommene Herzerkrankung, sondern um die in den Herzkranzgefäßen ablaufende Arteriosklerose. Sein Buch erschien 1974 auch in Deutschland, mit dem Titel: “Süß, aber gefährlich“.

Obwohl seine Forschungsergebnisse als „aufsehenerregend“ und „alarmierend“ bezeichnet wurden, hielt es keine Institution für notwendig, die Bevölkerung darüber aufzuklären. Ganz im Gegenteil, die Zuckerindustrie fuhr fort mit Ihren unsinnigen Werbesprüchen, wie „Zucker sparen grundverkehrt – der Körper braucht ihn, Zucker nährt.“ und auch heute noch, jeder kennt die Parole: – - – macht Kinder froh !

Jedes auf dem Markt befindliche Süßungsmittel ist entweder ein de-naturiertes und isoliertes Lebensmittel, wie Zucker, Dicksaft, Sirup und andere oder ein Präparat, ein rein künstlicher Süßstoff als Zucker-Alternative. Auf jeden Fall sollten alle isolierten Kohlenhydrate, wie Fabrikzuckerarten und Auszugsmehle in jeder Form gemieden werden.

Als Alternative schlage ich vor, einfach mal ganze, mit der essbaren Schale pürierte Früchte zum Süßen zu verwenden(Steinobst ohne Kern). Bei Getränken empfehle ich, auf das Süßen ganz zu verzichten(drei Monate durchhalten !!!), dann werden die vom Zucker betäubten Geschmacksknospen auf der Zunge wieder aktiv und die natürliche Geschmacksempfindung kehrt zurück (Mein Espresso{Genussmittel-kein Getränk} schmeckt jetzt ohne Zucker viel besser, ich hatte es nicht geglaubt).

Was das gesunde Fett angeht, steht ganz oben auf der Liste das kaltgepresste oder native Pflanzenöl und dann die ebenfalls zu den naturbelassenen Fetten gehörende Butter. Diese kann niemals als Grund für eine Erkrankung herangezogen werden. Denn seit Jahrtausenden haben die Menschen das gesunde Milchfett, wie Butter und Sahne genossen, ohne davon krank zu werden, oder gar einen Herzinfarkt erlitten zu haben.

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Wie ungesund ist Margarine ?

Wer der Herstellung der Margarine einmal auf den Grund geht, wird feststellen, dass es sich bei diesem Produkt weder um ein rein pflanzliches noch um ein natürliches Streichfett handelt. Für meine Begriffe handelt es sich mehr um ein chemisches industrielles Schmierfett, welches nicht im Entferntesten irgendetwas mit natürlicher und lebendiger Nahrung zu tun hat. Nur weil ein gewisser Anteil aus natürlich gewachsenen Pflanzen gewonnen wird, ist es doch nur ein totes, chemisches Präparat. Urteilen Sie selbst:

Napoleon ist an allem Schuld. Weil Butter beim Transport in wärmere Kriegsgebiete immer zerfloss und schnell verdarb, setzte er einen Preis auf die Erfindung eines alternativen Ersatzstoffes aus. Aber erst metallische Katalysatoren wie Eisen, Nickel und Kobalt machten es 1869, lange nach des Kaisers Tod, möglich, chemische Doppelbindungen im Fett in gesättigte Einfachbindungen, die wir heute mit dem Verzicht auf Butter vermeiden wollen, zu verwandeln. Damit konnte endlich vormals flüssiges Öl aufs Brot gestrichen werden.

Schon in den Anfängen zeigte sich: „Auch für ein Genie geht´s nicht ohne Chemie.“

Die üblichen Margarinen enthalten vorwiegend pflanzliche Öle, die aus verschiedenen Nüssen und Samensorten bestehen. Die verwendeten tierischen Fette bestehen aus Walöl, Heringsöl sowie Fette aus bekanntem Schlachtvieh, zum Beispiel Rindertalg. Wollen wir es vorerst dahingestellt lassen, ob nun pflanzliche Fette gesünder seien als tierische Fette. Denn bei der Herstellung der Margarine ist das schon gar nicht mehr so wichtig.

Nachdem zwischen 1920 und 1950 zahlreiche neue chemische Zusatzstoffe erprobt wurden, um den Geschmack, die Optik und Streichfähigkeit des gehärteten Pflanzenöls, meist Soja, zu verbessern, wird heute hauptsächlich Rapsöl verwendet. Damit wurde aber weniger die Margarine gesundheitlich verbessert, als der Anblick der schönen gelben Rapsfelder im unendlichen Grün des Frühjahrs.

Leider überwiegt heute noch immer die Angst vor dem „bösen Cholesterin“ und den „gefährlichen“ gesättigten Fettsäuren in der naturbelassenen Butter, als vor den Trans-Fettsäuren, die im Härtungsprozess bei der Margarine-Herstellung entstehen. Hier wird aber übersehen, dass bei der Härtung der Pflanzenöle ebenfalls gesättigte Fettsäuren entstehen.

Mit der Idee einer Teilhärtung soll dem Verbraucher eine gesündere Margarine vorgetäuscht werden, ohne zu erwähnen, dass sich diese Trans-Fettsäuren in den Fettzellen und Zellmembranen des Körpers ablagern und damit das Immunsystem, die Fruchtbarkeit  und den Stoffwechsel empfindlich stören: Dies fördert die Zuckerkrankheit, behindert das Wachstum von Nerven und Hirnzellen beim Embryo und verringert die Qualität der Muttermilch.

Letztendlich hat ein solches in der Fabrik künstlich konstruiertes Schmierprodukt jeden gesundheitlichen Wert verloren. Schon jetzt bleiben im Endprodukt Spuren von toxischen Giftstoffen wie Nickel und Aluminium zurück. Es ist noch nicht voraussehbar, welche gesundheitliche Schäden und Spätfolgen bei weiterhin vorgenommenen Änderungen in den Produktionsabläufen noch auf den verunsicherten Margarine-Verzehrer zukommen.

Lesen Sie doch noch einmal über die Butter zum Vergleich.

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Wie viel Trinken ist gesund ?

Vor hundert Jahren hat sich noch niemand darum Gedanken gemacht, wie viel man täglich trinken sollte. Die Frage danach ist heute genauso unsinnig wie damals. Niemand käme auf die Idee etwas mit Gewalt in sich hineinzufressen, solange man keinen Hunger hat. Warum sollte dies beim Trinken anders sein. Wer Flüssigkeit braucht, bekommt Durst. Ein Warnsignal, nichts mehr zu trinken gibt es nicht. Der Schöpfer, die Evolution oder wer auch immer, wäre gar nicht auf die absurde Idee gekommen, dass jemand aus irgendwelchen Gründen nach gelöschtem Durst weitertrinken würde.

In unserer lebendigen Nahrung ist im Durchschnitt schon etwa 80% Wasser enthalten. Das wären bei 2 kg Nahrung schon 11/2 Liter Wasser. Kochen wir einen Teil der Nahrung, entweicht Wasser und wir bekommen Durst. Essen wir etwas Salziges oder etwas Süßes, bekommen wir Durst. Laut Umfragen, haben die meisten Menschen Probleme, die empfohlenen 2-3 Liter extra Flüssigkeit zu sich zu nehmen, weil sie gar keinen Durst haben. Dennoch zwingen sich viele dazu, weil es empfohlen wird und angeblich die Gesundheit fördert.

Wir brauchen uns gar keine Gedanken zu machen, dass wir austrocknen könnten. Der Durst sorgt schon instinktiv dafür, dass das nicht passiert. Wer viel Sport treibt, braucht durch das Schwitzen mehr Wasser. Aber keine Angst, wer viel schwitzt bekommt automatisch Durst, damit er etwas trinkt. Wer nur am Schreibtisch sitzt und nicht schwitzt, bekommt damit auch keinen Durst und muss nichts zusätzlich trinken. Wenn es sehr warm ist, beginnen wir zu schwitzen, um damit den Körper von außen abzukühlen. Mit dem Wasserverlust bekommen wir Durst und können diesen Verlust durch Trinken wieder ausgleichen.

Tipp: ein feuchtes Tuch im Nacken kühlt den Körper auch ab, vermindert aber das Schwitzen.

Wer meint, er könne mit der zusätzlichen Flüssigkeit sogenannte Schlacken ausschwemmen, ist auf dem falschen Weg. Bei gesunder vitalstoffreicher Ernährung können sich gar keine Schlacken bilden. Und bei falscher, nährstoffarmer und eiweißreicher Ernährung, kommt es im Körper zu Ablagerungen von Fett, Cholesterin, Kalk und Eiweißen. Diese Ablagerungen sind aber keine Schlacken und können auch nicht einfach ausgeschwemmt werden. Diese Vorstellung ist primitiv und auch wissenschaftlich nicht nachvollziehbar.

Zu viel trinken bringt dem Organismus nur Nachteile. Die Niere kann nicht einfach wie schmutzige Wäsche durchspült werden, bis sie „sauber“ ist. Dieses Organ muss die ganze Flüssigkeit Tropfen für Tropfen aktiv bearbeiten, damit sie als Harn ausgeschieden werden kann.

Außerdem gibt es in der Niere die sogenannten Schutzkolloide. Diese halten die harn- phosphor- und oxalsauren Salze im Harn des Nierenbeckens in gelöster Form und verhindern damit die Nierensteinbildung. Zur Bildung der Schutzkolloide sind die Schleimhautschutz-Vitamine A, D und E notwendig. Mit einer übermäßig hohen Flüssigkeitszufuhr werden diese Schutzkolloide verdünnt und vermindern damit ihre Funktion. Dadurch können sich dann leichter Nierensteine bilden.

Auch für den übrigen Organismus stellt die übermäßige Wasserzufuhr eine erhebliche Belastung dar. Er muss diese Flüssigkeitsmenge durch den Körper transportieren, die Därme müssen sie resorbieren und das Herz muss sie durch die Gefäße treiben.

Entlasten Sie Ihren Körper (Arbeitskräfte sind hier nicht gefragt !)

Immer wieder stellen wir unsere geniale Anatomie in Frage und arbeiten als Weltverbesserer gegen die Natur. Hören wir lieber auf unseren Instinkt und nutzen unseren Verstand. Ernährung ist einfach und braucht keine Wissenschaft. Alle Tiere können sich richtig ernähren ohne sich um einen Fortschritt zu kümmern. Dem Menschen steht der Fortschritt leider manchmal im Weg.

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Unser täglich Brot . . .

Getreide gehört schon seit Jahrtausenden zum Grundnahrungsmittel des Menschen. Das Getreide wurde in Mörsern zerstampft oder in Wasser eingeweicht und zu Brot weiterverarbeitet. Als man schließlich begann, das Getreide in großen Mühlen auf Vorrat zu schroten oder zu mahlen, stellte man fest, dass es sehr schnell ranzig wurde. Das lag an dem hohen Fettanteil im Keim und den Randschichten des Korns.

Der Mensch war aber erfinderisch und fand eine Möglichkeit, diesen Fettanteil vor dem Mahlen einfach zu entfernen. Damit war das Auszugsmehl geschaffen und das Mehl war fast unbegrenzt haltbar. Damals kannte man noch keine Vitalstoffe und wusste demzufolge auch nicht, dass gerade mit dem Keim und den Randschichten auch die lebenswichtigsten Stoffe aus dem Getreide entfernt wurden.

Der Keim enthält natürlich als Grundlage neuen Lebens die meisten Wirkstoffe wie hochwertiges Eiweiß und Keimöl, B-Vitamine sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Mehlkern besteht vorwiegend aus Kohlenhydraten und Kleber, der später das Brot zusammenhält. Dieser Kern wird von mehreren Randschichten geschützt: Die Aleuronschicht, eine Eiweiß und Ölschicht mit Lezithin, Fermenten und Vitaminen. Dann folgen die mineralstoff- und eiweißreiche Samenschale sowie die Fruchtschale mit Vitaminen und Ballaststoffen.

So wurde dem Vollgetreide gerade das wichtigste Drittel vom Gesamtgewicht entzogen. Daraus ist ersichtlich, dass im Mehlkern, woraus das Auszugsmehl vorwiegend besteht, kaum brauchbare Vitalstoffe enthalten sind. Das war der Beginn unserer verheerenden ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Erst viele Jahrzehnte später hat man festgestellt, dass der Verzehr dieser Mehle zu Krankheiten führt

Es dauerte 30 Jahre, bis die ersten Degenerationserscheinungen durch den Vitalstoffmangel durch Auszugsmehle erkennbar wurden. Da man noch keine Vitamine kannte, war es auch kaum möglich, die neuen Krankheiten ursächlich auf den Verzehr dieser Mehle zurückzuführen. Obwohl mittlerweile genügend Beweise vorliegen, dass Gesundheit nur mit Vollgetreide möglich ist, sind die Regale der Supermärkte noch immer vorwiegend mit Produkten aus reinen Auszugsmehlen gefüllt.

Für eine bessere Gesundheit ist es für den Verbraucher unerlässlich, sich mehr für Vollkornprodukte zu entscheiden oder am besten sich seine Brötchen oder Brot selbst zu backen. Wenn Sie sich für Nudeln aus Vollkorn entscheiden, so ist die Kochzeit meist etwas länger. Für den Anfang oder die Zeit der Umgewöhnung ist es ratsam, nach dem Kochen ein gutes Stück Butter über den Nudeln schmelzen zu lassen. Butter ist gesünder, als Sie denken.

Wussten Sie, dass wir so gut wie alle unter Vitalstoffmangel leiden, obwohl wir mehr als genug zu essen haben und gerade die Auszugsmehle und alle Fabrikzuckerarten für die meisten Zivilisationskrankheiten auf unserem Planeten verantwortlich sind ?

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Unser Verdauungssystem

Der Verdauungsprozess unserer Nahrung beginnt bereits in der Mundhöhle. Die beste Verdauung erreichen wir, indem wir die Nahrung etwa 30-mal kauen. Bis dahin hat sich der Speisebrei schon teilweise verflüssigt und gelangt problemlos durch die Speiseröhre in den Magen.

Die Speicheldrüsen erzeugen täglich bis zu 1,5 Liter Speichel. Das darin enthaltene stärkespaltende Enzym Ptyalin spaltet die in der Nahrung befindliche Stärke, ein Vielfachzucker (Polysaccharid) in Traubenzucker, ein Einfachzucker (Monosaccharid) auf. Daher der süßliche Geschmack des Speisebreis, wenn dieser lange gekaut wird.

Mit dem Schlucken gelangt der Speisebrei in die Speiseröhre, der mithilfe der Peristaltik (Bewegung der Verdauungsorgane), selbst beim Kopfstand, in den Magen befördert wird, dieser beginnt genau am Zwerchfell-Durchgang.

Der Magen ist Verdauungsorgan und Vorratsbehälter in einem, dort geht als erstes die Verdauung der Stärke weiter. Durch den pepsinhaltigen Magensaft beginnt anschließend die Verdauung der eiweißhaltigen Anteile der Nahrung. Nun wird das Eiweiß im Magen aber nicht denaturiert, wie manche Menschen glauben wollen, sondern es wird auf ganz natürliche Weise von der Magensäure (Salzsäure) und den eiweißspaltenden Enzymen zerlegt, also verdaut.

Gleich am Magenausgang liegt der sogenannte Pförtner, ein Schließmuskel der sich rhythmisch von Zeit zu Zeit öffnet und die vorverdaute Speise in den Zwölffingerdarm entlässt. Darin münden die Ausgänge der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) von der linken Seite und der Leber sowie der Gallenblase von der rechten Seite her. Der Pankreassaft entlässt Enzyme zum Aufspalten von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen in den Zwölffingerdarm.

Die Leber produziert pro Tag etwa 1 Liter Gallenflüssigkeit. Diese hat die Aufgabe, die fettspaltenden Enzyme, die Lipasen, bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Je Fettreicher eine Mahlzeit ist, desto mehr Gallenflüssigkeit wird in den Zwölffingerdarm abgegeben. Die überschüssige Flüssigkeit fließt direkt in die Gallenblase, in der sie eingedickt gelagert und bei Bedarf genutzt werden kann.

Das Pankreas (oder die Bauchspeicheldrüse) enthält zum weiteren Aufspalten von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen viele Enzyme, die in den Zwölffingerdarm fließen. Außerdem sondert diese Drüse noch das bekannte Insulin direkt in die Blutbahn ab. Das Insulin verwandelt die in der Nahrung befindlichen Zuckerstoffe, vor allem den Traubenzucker, in Glykogen, welches dem Körper als Energiespeicher zur Verfügung steht.

Der Dünndarm nimmt mit einer Gesamtlänge von etwa 5 Metern den größten Teil des Bauchraums ein und ist über eine breite Bindegewebsplatte mit der hinteren Bauchwand verbunden. Dort verlaufen auch Nerven und Blutgefäße zur Versorgung des Darms. Der gesamte Verdauungskanal ist innen mit einer Schleimhaut ausgestattet. Nur mit einem Mikroskop sind die zahllosen Darmzotten erkennbar, die die Oberfläche des Darms enorm vergrößern.

Über diese Oberfläche findet die Resorption statt, das heißt hier nehmen die Blut- und Lymphgefäße die mit der Nahrung zugeführten Nährstoffe auf und führen sie direkt in das große Stoffwechselorgan die Leber. Der Dünndarm ist bei einem gesunden Menschen völlig steril, weil die Magensäfte bereits fast alle Bakterien zerstört haben. Den Rest übernimmt der Dünndarm selbst mit seinen Enzymen. Im Dünndarm werden auch die eiweißhaltigen Nährstoffe in ihre Aminosäuren zerlegt und zu körpereigenen Eiweißen wieder zusammengebaut.

Am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm befindet sich eine „Klappe“. Es handelt sich um eine Schleimhautfalte, die als Ventil genutzt ein Zurückfließen des Speisebreis in den Dünndarm verhindert. Im Dickdarm wird den Speiseresten das Wasser entzogen und damit eingedickt um ein bequemeres Ausscheiden zu ermöglichen.

Als Ernährungsberater wollte ich Ihnen nur einen groben Einblick in die anatomischen Vorgänge geben. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, dem empfehle ich naturheilkundliche Fachbücher, in denen alles ausführlicher beschrieben wird und auch auf mögliche Fehlfunktionen genauer eingegangen wird.

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Energiespender Zucker

Wer behauptet, Zucker sei ein wichtiger Energiespender für den Körper, hat genau so Recht, wie Jemand mit der Behauptung, Fabrikzucker ist schädlich und macht krank.

Wichtig ist dabei, zu wissen, dass es sich hier um völlig voneinander unterschiedliche Zuckerarten handelt. Jetzt ist wieder Ihr gesunder Menschenverstand gefragt, dann hätten Sie schon die Antwort darauf. Überlegen Sie nur einmal, warum wildlebende Tiere gesünder sind, als die Menschen.

Welches Tier bringt seine Zuckerrübe in die Fabrik, um mit dem daraus gewonnenen Zucker seine Getränke zu süßen ?  „Welch ein Unsinn ?“ werden Sie mit Recht fragen: Und doch macht der Mensch das jeden Tag — leider aus lauter Gewohnheit und ohne darüber nachzudenken.

Der Mensch, das fortschrittlichste Wesen, hat sich schon so weit von der Natur entfernt, dass er gar nicht mehr weiß, wie er sich gesund ernähren kann oder sollte. Alle wollen ins Paradies, aber alle entfernen sich jeden Tag etwas mehr davon. Die Natur ist so brillant, dass jede Nahrungspflanze schon alle notwendigen Nährstoffe und die zur Verarbeitung nötigen Stoffe mit sich bringt.

Alle energiespendenden Inhalte, nämlich die Kohlenhydrate oder Zuckerstoffe sind darin bereits enthalten und zur Gesunderhaltung des Tieres (Menschen) gedacht und erforderlich. Der Mensch hat nur ein Problem, er versucht alles von der Natur Geschaffene erst einmal in Frage zu stellen, zu „veredeln“, zu „verbessern“ oder je nach Wissensgebiet nach seinen Vorstellungen zu verändern und versagt dabei kläglich.

Der Mensch versteht ja nicht einmal, dass die Natur uns mit Krankheiten auf den richtigen Weg bringen will. Er leidet lieber Höllenqualen, als die Schuld bei sich selbst zu suchen und aus den eigenen Fehlern zu lernen. Oder anders gesagt, was interessiert mich die Gesundheit anderer Leute, solange ich gut an deren Krankheiten verdiene.

Zurück zum Thema: Der wichtige Energiespender, der Zucker ist in jeder pflanzlichen Nahrung schon enthalten und genau in dieser Form lebenswichtig. So gesehen ist Zucker kein schädliches Konzentrat, sondern gesund und ein in der Nahrung wichtiges Element.

Dieses ist etwas ganz anderes. Fabrikzucker ist ein künstlich hergestelltes Süßungsmittel ohne jeden Geschmack und ohne jeden gesundheitlichen Wert, denn der wurde entfernt. Dabei ist es unerheblich, ob der Grundstoff natürlichen Ursprungs oder auf chemischem Wege künstlich hergestellt wurde. Fabrikzucker ist und bleibt ein ungesundes und krankmachendes Konzentrat.

Fabrikzucker ist am häufigsten ursächlich an ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten beteiligt und kann auch in kleinen Mengen zu Unverträglichkeiten naturbelassener Lebensmittel führen. Fabrikzucker ist Ursache für den sogenannten Altersdiabetes und nachweislich für Karies besonders bei Kindern verantwortlich. Außerdem kann dieser Zucker zur Sucht führen und fördert den Hunger auf Süßes.

In jedem Obst, Zuckerrübe und Zuckerrohr sind verschiedene Zuckerarten, wie Fruchtzucker, Rohrzucker und Traubenzucker im Verbund enthalten. Alle Kohlenhydrate werden im menschlichen Organismus über Traubenzucker zu Kohlensäure und Wasser abgebaut. Erst dabei werden die Energien freigesetzt, die den Menschen am Leben erhalten.

Für diese chemischen Prozesse sind im Körper 5 verschiedene B-Vitamine notwendig, die in den Früchten bereits enthalten sind. Wenn diese Vitamine fehlen, ist dieser Abbau-Prozess entweder nicht möglich oder diese Vitamine werden aus dem Körper abgebaut. Darum wird Zucker auch als Vitamin-B-Räuber bezeichnet.

Der Getreidekeim enthält ebenfalls wichtige B-Vitamine, die beim Auszugsmehl jedoch fehlen. So kommt es bei Fabrikzuckerkonsum und gleichzeitigem Verzehr von aus Auszugsmehl verbackenem Weiß- oder Graumehl zu einem enormen Vitamin-B-Mangel. Dabei darf man sich über durch Vitamin-Mangel hervorgerufene Zivilisationskrankheiten nicht mehr wundern.

Bei Kindern ist der Fabrikzucker der häufigste Grund für Appetitlosigkeit. Das Verlangen nach Süßem wird meist falsch gedeutet und ist ein Anzeichen dafür, dass dem Kind bereits etwas fehlt. Wenn man diesem Verlangen mit Süßigkeiten nachgibt, entsteht daraus ein chronischer Vitamin-B-Mangel, besonders Vitamin B1.

Es ist sehr leicht, die Kinder aus dieser ausweglosen Situation zu befreien. Gibt man ihnen statt Süßigkeiten, jedes Mal süße Früchte zum Essen und statt Produkten aus Auszugsmehl, Vollkornprodukte, so ist dieser Spuk bereits nach wenigen Tagen vorbei und der Appetit wird sich nach und nach wieder normalisieren. Auch hier gilt wieder: Glauben Sie mir nicht, sondern probieren Sie es aus, aber konsequent !

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Warum tiereiweißfrei ?

Wenn wir uns Generationen später noch gesund und auch ausreichend ernähren wollen, ist es zwingend erforderlich, unsere Ernährung weltweit mehr auf pflanzliche Vollwertkost umzustellen. Wir verzehren heute etwa zehnmal so viel Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte wie vor hundert Jahren. Damit werden tierische Erzeugnisse schon längst zu den selbstverständlichen Grundnahrungsmitteln gerechnet. Unsere wertvollen Nahrungspflanzen werden heute vorwiegend an Weidetiere verfüttert, die später unserem eigenen Fleischverzehr dienen.

Der Umweg der vitalstoffreichen Pflanzennahrung, die diese Tiere fressen und die wir anschließend als Fleisch verzehren, führt beim Menschen zur Tiereiweißmast und kostet uns unsere Gesundheit. Für 1 kg tierisches Protein muss ein Rind ca. 9 kg pflanzliche Proteine fressen, wovon uns 80% der Vitalstoffe aus den Pflanzen verloren gehen, weil diese das fressende Tier selbst nutzt. Die altbekannte Vierfelder-Wirtschaft wird immer mehr Richtung Fleischwirtschaft verschoben. Ackerflächen, die bisher vorwiegend zum Anbau von Lebensmittelpflanzen dienten, werden in Weideland umgewandelt. Nur die tierquälerische Massentierhaltung ermöglicht uns noch, unsere krankmachende Fleischgier zu befriedigen.

Diese Art der Ernährung beschert uns bei einem enormen Ressourcen-Einsatz eine Verlustrate von bis zu 80% gegenüber reiner Pflanzennahrung. Hinzu kommen der Einsatz von Antibiotika und Hormonelle Wirkstoffe, ohne die eine Massentierhaltung in der heutigen Form nicht mehr auskommt.

Der Verzicht auf tierische Eiweiße, besonders in erhitzter, denaturierter Form, ist eine gesundheitliche Bereicherung. Viele Erkrankungen könnten ohne Fabriknahrung bei einer gleichzeitigen vitalstoffreichen Vollwertkost verhindert werden. Dazu zählen Rheumatische und Gelenk-Erkrankungen, viele Allergische Erkrankungen, darunter auch Asthma, Gefäßerkrankungen sowie einige Hauterkrankungen und die allgemeine Infekt-Anfälligkeit.

Dazu ein Zitat von Dr. med. M. O. Bruker: „Der Allergiekranke kann wieder geheilt werden. Da bei jeder Allergie, gleich um welche Krankheit es sich handelt, eine Störung der Antigen-Antikörper-Reaktion vorliegt, und diese sich im Eiweißstoffwechsel abspielt, ist eine Vermeidung des tierischen Eiweißes notwendig. Je strenger dies durchgeführt wird, umso sicherer ist die Heilung, die allerdings meist Jahre dauert, da sie auch Jahrzehnte zu ihrer Entwicklung benötigt.“

Ein Gewohnheitsfleischesser fragt sich jetzt wahrscheinlich, was kann ich denn überhaupt noch essen, wenn ich auf alles Tierische und jede Fabriknahrung verzichten muss ?   Sie müssen nicht jammern — Sie wollen sich freuen:

Denn Sie haben 2 Möglichkeiten: 1. Entweder jammern Sie über Ihre Krankheiten oder Sie jammern über den Fleischverzicht oder 2. Sie freuen sich über Ihre Gesundheit und freuen sich über ein größeres Lebensmittel-Angebot als Sie es jemals zuvor gekannt haben:

Wie sieht eine tiereiweißfreie, nährstoffreiche und lebendige Vollwertkost aus ?

Folgende Lebensmittel stehen Ihnen in natürlicher Form zur Verfügung:

  • Viele Getreidearten lassen sich fast unbegrenzt in Körnerform lagern: frisch gemahlen, geflockt oder gekeimt für eine Fülle an frisch zubereiteten Speisen.
  • alle möglichen Nussarten, Mandeln und Ölsaaten.
  • Unbegrenzt viele Obst und Gemüsesorten, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und unerhitzte Gefrierkost(nicht blanchiert).
  • natürliche Speisefette wie Butter, Sahne und Sauerrahm(Hochfettstufe*) und kaltgepresste Pflanzenöle.
  • natürliche Süßungsmittel wie Honig und süße frische Früchte.
  • Gewürze, Wildkräuter.

Soweit möglich, sollten alle Erzeugnisse aus ökologischem Anbau stammen. Achten Sie auf Warenzeichen der ökologischen Anbauverbände wie „Demeter“, „Bioland“, „Biopark“, „Naturland“, „Ökosiegel“ usw.

Bei dieser Ernährungsweise fallen viele toxische Substanzen weg, die vorher vor allem bei der Tierhaltung im sogenannten Kraftfutter als Restbestände in unserer Nahrung dabei waren. Hinzu kamen Stoffe zur Konservierung, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Emulgatoren und andere Fremdstoffe, die teilweise nicht einmal auf der Zutatenliste stehen brauchen.

Sollten Sie sich erst an eine tiereiweißfreie Vollwertkost gewöhnt haben, so sehen sie die oben genannten Lebensmittel mehr als Bereicherung an, als dass Sie die im folgenden Kapitel am Anfang aufgeführten Nahrungsmittel als Verzicht sehen.

*)Milchfett-Produkte der Hochfettstufe enthalten vernachlässigbar geringe Mengen an Eiweiß.

Lesen Sie auch unter meinen Kommentaren zum Thema

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Lebendige Vollwertkost

Machen Sie sich endlich frei von

  • Fleisch, Fisch, Eiern und Produkten daraus.
  • Fisch und Produkten daraus.
  • Milch und Produkten die Milcheiweiß enthalten (Milchfett-Produkte der Hochfettstufe enthalten vernachlässigbar geringe Mengen an Eiweiß).
  • allen Fabrikzuckerarten.
  • Auszugsmehlen und Produkten daraus.
  • Fabrikfetten, erhitzten Fetten und Produkten damit.
  • Extrakten, Präparaten, Sojaprodukten* und anderen Fertiggerichten.

Denn diese Gerichte passen nicht in eine vitalstoffreiche und lebendige Vollwerternährung.

*) Der Verbrauch der eiweißreichen Sojaprodukte nimmt weltweit immer mehr zu. Um diesen Bedarf zu decken, kommen immer öfter genetisch veränderte Sojapflanzen zum Einsatz. Ob diese auf den Endprodukten tatsächlich gekennzeichnet sind, ist mehr als zweifelhaft. Ebenso sind die damit verbunden gesundheitlichen Risiken noch nicht vorhersehbar.

Immer wieder kommt die von den Medien geschürte Angst der Verbraucher zum Ausdruck, man könne ohne tierische Produkte seinen Eiweißbedarf nicht decken.

Diese Angst ist völlig unbegründet, denn wer sich abwechslungsreich ernährt, bekommt mit dem Eiweiß aus Getreide- und Gemüsepflanzen nicht nur genug Eiweiß, sondern auch alle für den menschlichen Organismus lebensnotwendigen Aminosäuren. So ist auch der Verzehr von Sojaprodukten gar nicht notwendig.

Bereits vor Jahrzehnten wies die Welternährungsorganisation (FAO) nach, dass ein Tagesbedarf von 35g rein pflanzlichem Eiweiß für volle Gesundheit und Leistungsfähigkeit ausreichend sind. Selbst einige Body-Builder sind von pflanzlichen Eiweißen überzeugt und brauchen keinerlei Nachteile bei ihrem Muskelaufbau in Kauf nehmen. Ihr Erfolg ist der Beweis.

Zur Information:

Der Eiweißgehalt der pflanzlichen Mischkost liegt bei 5-8%. Getreide allein hat etwa 8-15%, Hülsenfrüchte, Nüsse und Ölsaaten enthalten bis zu 20% Eiweiß. Sei hier noch erwähnt, dass der Kalziumgehalt reiner Pflanzenkost durchschnittlich wesentlich höher liegt, als der der tierischen Produkte.

Bei Umstellung auf vitalstoffreiche Vollwertkost erfolgt meist problemlos, kann jedoch gelegentlich zu Unverträglichkeitserscheinungen, wie Bauschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen und dergleichen führen, die aber harmlos sind und nach ein oder zwei Tagen wieder verschwinden. Zu deren Vermeidung ist jedoch ein konsequenter Verzicht auf Fabrikzucker und Auszugsmehle Voraussetzung.

Vitalstoffreiche Vollwertkost ist für alle Menschen gleichermaßen gesund, sobald Sie aus der Stillzeit heraus sind. Der Einfachheit halber sollten alle Familienmitglieder von Anfang an dabei sein. Denn es macht keinen Sinn, wenn sich Kinder plötzlich allein von ihrem Lieblingsessen verabschieden sollen, nur weil es vielleicht eine bestimmte Krankheit oder Übergewicht hat und alle anderen essen weiter wie bisher.

Grundnahrungsmittel Frischkost:

In der täglichen Ernährung spielt Frischkost, also frisches Obst und Gemüse in roher Form die wichtigste Rolle überhaupt. Ihr Reichtum an Vitalstoffen und naturbelassenen Nährstoffen, vor allem Eiweiße, sind durch nichts anderes zu ersetzen. Nur mit Frischkost bleibt der menschliche Organismus auf Dauer vor Mangelerscheinungen bewahrt.

Die weit verbreitete Meinung, unsere Nahrung müsse durch Kochen aufgeschlossen und damit leichter verdaulich gemacht werden, ist blanker Unsinn. Jeder kann es selbst an sich beobachten, dass bei einer reichlichen Mahlzeit aus Frischkost, also ungekocht, nach dem Essen keine Müdigkeit auftritt. Dagegen tritt nach einer Hauptmahlzeit aus herkömmlicher gekochter Nahrung immer eine gewisse Trägheit und Müdigkeit auf, weil diese durch Erhitzung denaturierten Speisen schwerer verdaulich sind.

Der Vergleich aus der Tierwelt, z.B. bei Primaten zeigt, dass diese auch ohne gekochte Nahrung sich an einer ausgezeichneten Gesundheit erfreuen. Der Fachbegriff „Verdauungsleukozytose“ sei hier erwähnt. Danach steigt nach einer Mahlzeit aus gekochter Nahrung die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut an, zur Abwehr von „Fremdstoffen“.

Diese Leukozytose, die für die anschließende Müdigkeit verantwortlich ist, entsteht bei einer Mahlzeit aus Frischkost nicht. Bei einer Mahlzeit aus Frischkost und anschließender gekochter Nahrung, tritt diese Leukozytose auch nicht auf. Aus diesem Grunde sollte ein Stück rohes Obst besser vor der Hauptmahlzeit gegessen werden und nicht, wie allgemein üblich, im Anschluss daran.

In einer Familie sollte die Art der Zubereitung immer zu einer möglichst gesunden Kost beitragen. Dazu gehört eine phantasievolle und abwechslungsreiche Gestaltung und Auswahl der Frischkost in Farbe und Form. Auch Kräuter und Gewürze spielen dabei eine wichtige Rolle. Frischkost sollten im Gegensatz zum Fleisch jedoch nicht zusätzlich gesalzen werden um den Geschmackssinn nicht zu betäuben. Aus dem gleichen Grund macht auch zusätzliches Süßen keinen Sinn.

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Die Fetthysterie

Wie wichtig Fett für unseren biologischen Organismus ist, habe ich schon in den Kapiteln über Fettsucht, Butter und Margarine beschrieben. Trotzdem möchte ich hier nochmals darauf hinweisen, weil mit einem reduzierten Fettverzehr es wiederum zu einem Vitalstoffmangel kommt und damit eine vorhandene Fettsucht weiter voranschreitet.

Wichtig bei jedem Fett ist die Art und Weise der Gewinnung. Ich sage ganz bewusst nicht „hergestellt“, weil das sich sofort wieder nach Fabrik anhört. Naturbelassene Fette werden nur mechanisch und nicht industriell gewonnen. Nur wenn alle biologischen Wirkstoffe und sich ihre Fettsäuren noch im natürlichen Verbund befinden, ist ein reibungsloser Fettstoffwechsel im Körper gewährleistet.

Bei Pflanzlichen Ölen aus Samen der Nüsse, Mandeln und Ölsaaten ist nur eine Kaltpressung die Garantie, dass diese Fette keinem Raffinade-Prozess unterzogen wurden. Ansonsten ist es der Sauerrahm der Kuhmilch, woraus durch rein mechanische Vorgänge die Schlagsahne und Butter hergestellt werden.

In der Fettindustrie ist eine hohe Fettausbeute aus den Rohstoffen bei niedrigen Produktionskosten das Ziel. Mit Gesundheit wird hier kein Gewinn erzielt. Mit Wasser und hohen Temperaturen bis 200°C werden mit Hilfe chemischer Extraktionslösungen, wie Leichtbenzin, gewonnene Rohöle von ungenießbar in genießbar umgewandelt. Wobei genießbar keinesfalls mit gesund verwechselt werden sollte.

Diese toten Fette sind frei von jeglichen Vitalstoffen und das natürliche Fettsäuremuster wurde zerstört. Sie bilden das Grundgerüst für sogenannte „programmierte“ Fette mit besonderen technischen Eigenschaften, wie streichfeste oder kühlschrankflüssige Öle, Margarinen, Frittierfette, Trennfette, Fette für Fertiggerichte, Knabberwaren und sogar Fette für Babynahrung – welch ein Irrsinn !

Mit derartigen raffinierten Industriefetten kann der tierische oder menschliche Organismus auf Dauer nicht mehr fertig werden. Denn der natürliche Fettabbau zu Kohlendioxid und Wasser ist durch den Umbau der Fettsäuren und dem Fehlen biologischer Wirkstoffe so gut wie ausgeschlossen. Der geringe Vitalstoffverlust naturbelassener Fette in der heimischen Bratpfanne ist mit dem der industriellen Zerstörung nicht mehr zu vergleichen.

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10.000 Jahre Getreide

Seit mehr als 10.000 Jahren ist Getreide schon als Grundnahrungsmittel bekannt. Auch wenn es für einige nicht offensichtlich ist, so hat sich bis heute daran nichts geändert. Weltweit wird genug Getreide, vorwiegend Weizen, Reis und Mais, angebaut um jeden Menschen davon zu ernähren. Leider haben sich in den letzten Jahrzehnten die Ernährungsgewohnheiten der Menschen so dramatisch verändert, dass eine ausreichende Versorgung, besonders in den Entwicklungsländern kaum noch möglich ist.

Durch den enorm gestiegenen Fleischverzehr, mit steigender Tendenz, werden mittlerweile schon 50% der Getreideernte an Weidetiere verfüttert. Politische und spekulative Verknappung sorgen heute zusätzlich schon für fast eine Milliarde hungernder und unterernährter Menschen. Durch fabrikatorische Mangelernährung Erkrankte in den Industrienationen sind hier noch gar nicht mitgerechnet. Auch unter Fettsucht leidende schwergewichtige Menschen sind durch Vitalstoffmangel unterernährt. Und es werden immer mehr.

Durch falsche Ernährungsempfehlungen, hervorgerufen durch eine veraltete Ernährungslehre und industrieller Vormachtstellung der Lebensmittelkonzerne ist die Fabriknahrung weiter auf dem Vormarsch. Das Ende dieser irrsinnigen Falschernährung ist nicht in Sicht.

Alle aus den Wildgräsern hervorgegangenen Getreidearten haben gemeinsam wichtige Eigenschaften, die sie in der Ernährung so unverzichtbar machen: Bescheidene Boden-Ansprüche und große Widerstandskraft, Anbaumöglichkeit in fast allen Weltregionen bei unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen, als kompakte Nährstoffspeicher sehr lange haltbar mit vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten.

Seit jeher kennen wir die Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse, Reis, Mais und die Körnerfrucht Buchweizen. Alle Getreidearten stehen uns in bester ökologischer Qualität für relativ wenig Geld zur Verfügung. Als Vollwertnahrung lassen sich daraus eine kaum überschaubare Vielzahl an Speisen und Backwaren zubereiten, ohne dass es jemals eintönig werden könnte.

Getreide ist fast unbegrenzt haltbar, solange es als Körner in gut verschlossenen Gefäßen und nicht in den käuflichen Papiertüten aufbewahrt wird. Wir haben zwar kaum noch Mäuse im Haus, aber es gibt genügend Insekten und Kleingetier, die Getreide zu schätzen wissen, gegen die wir uns schützen müssen.

Gekauftes Mehl hat einen entscheidenden Nachteil. Entweder wird es sehr schnell ranzig oder es ist so weit ausgemahlen, dass wichtige Nährstoff kaum oder gar nicht mehr enthalten sind. Für eine gesunde Ernährung müssen wir unser Getreide selbst flocken, schroten oder mahlen und anschließend sofort verwenden. Sie können es auch einige Stunden in Wasser einweichen oder Keimen lassen. Dazu komme ich an anderer Stelle noch einmal zurück.

Fall Sie Vollkornbrot kaufen, können Sie es ihm niemals ansehen, ob es sich tatsächlich um Vollkorn handelt. Denn weder Farbe, noch Struktur lassen das erkennen. Auch die Aufschrift lässt nicht klar erkennen, wie groß der Vollkornanteil wirklich ist. Der Gesetzgeber schreibt hier keine 100% vor. Auch gibt es gewisse Grenzwerte, was die deklarierpflichtigen Inhaltsstoffe angeht.

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Hülsen und Nüsse

Hülsenfrüchte sind die trockenen, keimfähigen Samen von Erbsen, Bohnen, Linsen und Erdnüssen. Sie alle wachsen in Hülsen und haben die wichtige Eigenschaft, mit bestimmten Bakterien in Gemeinschaft (Symbiose) zu leben. Schon seit der Steinzeit waren Hülsenfrüchte, ebenfalls als Grundnahrungsmittel, mit ihrem hohen Eiweißgehalt eine wichtige Ergänzung zum Getreide.

Auch wenn dieses bedeutungsvolle Gemüse manchmal als Nahrung der „Armen“ abgewertet wurde, so ist es heute ein wesentlicher Bestandteil der Vollwertküche. Mit einem Eiweißanteil von 20 bis 26% sind die auch sonst nährstoffreichen Samen aus ökologischem Anbau in der modernen Küche nicht mehr wegzudenken.

Alle Arten eignen sich hervorragend in eingeweichter Form zu deftigen Eintopfgerichten. Linsen und Kichererbsen schmecken auch im gekeimten Zustand vortrefflich als Frischkost und sind eine wohlschmeckende Beigabe zu Frischkostgerichten. Bohnen und Linsen können auch in einer Getreidemühle geschrotet oder gemahlen werden und eignen sich somit auch für eine schnelle Suppe, Klöße oder mit Getreidemehl auch als Pfannengebäcke.

Sicher ist mit dem höchsten Eiweißanteil von bis zu 38% auch die Sojabohne erwähnenswert. Doch lassen sich bei der heutigen Menge an weltweiter Sojaproduktion die Herkunft und der Anteil der genmanipulierten und damit denaturierten Sojabohnen nicht mehr feststellen.

Denn wenn Pflanzen gegen bestimmte Giftstoffe in der Umwelt mit Gentechnik resistent gemacht werden, kann davon ausgegangen werden, dass diese Giftstoffe von der Pflanze auch aufgenommen werden und dieser Anteil am Ende auch in unseren Organismus gelangt. Man kann dadurch einer gesund aussehenden Pflanze nicht mehr ansehen, ob sie mit Giftstoffen belastet ist, weil sie zuvor dagegen resistent gemacht wurde. Was helfen uns gesunde Pflanzen, wenn wir uns genau an diesen vergiften. Das hilft nur dem verkaufenden Erzeuger, der an diesen „Giftpflanzen“ reichlich verdient.

Wie alle Hülsenfrüchte, Nüsse und Ölsaaten tragen diese Samen als Energiereserve für das Wachstum neuer Pflanzen einen erheblichen Fettanteil in sich und sind nach dem „Öffnen“ einer schnellen Oxidation ausgesetzt. Dieses Ranzigwerden verdirbt nicht nur den Geschmack, sondern führt auch zu einem Verlust an wertvollen Vitalstoffen.

Darum ist es wichtig, das gilt in gleichem Maße auch für Getreide, die Samen erst direkt vor der Verwendung zu „knacken“, also zu schroten, zu mahlen, einzuweichen usw. Auf lange Sicht kommt man um die Anschaffung einer elektrischen Haushaltsmühle nicht herum, die zum Mahlen und Flocken von Getreide, sowie auch zum Zerkleinern von Hülsenfrüchten und Nüssen gleichermaßen geeignet sein sollte. Kaffeemühle und Mixer eignen sich nur bedingt dafür.

Auf dem Markt befinden sich 30 verschiedene Hülsenfrüchte. Bei den Nüssen sind es: Haselnüsse, Walnüsse, Pecannüsse, Mandeln, Paranüsse, Pinienkerne, Cashewnüsse, Pistazien, Macadamianüsse, Edelkastanien, Kokosnuss und bei den Ölsaaten gibt es Leinsamen, Mohnsamen, Sesam-Samen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne.

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Giftiges Aluminium

Wussten Sie eigentlich, dass Aluminium sich als Mitverursacher von Demenzkrankheiten, wie Alzheimer, Parkinson und Altersdemenz, im Gehirn der Betroffenen ablagert. Vielen Menschen ist erstens gar nicht bewusst, dass Aluminium giftig ist und zweitens wie oft wir tagtäglich damit in Berührung kommen.

Mir geht es als Ernährungsberater primär darum, die Menschen über die Gefahren von Giftstoffen in unserer täglichen Nahrung aufzuklären und um Möglichkeiten aufzuzeigen diese Gefahren zu Minimieren. Wer hat nicht schon einmal schwarze Finger bekommen, wenn er beispielsweise eine Aluleiter bestiegen hat ? So stark, wie Aluminium die Hände schwärzt, so leicht nehmen wir es mit unserem Organismus schon über die Haut auf.

Doch wie sieht es dann erst mit unserer Nahrung aus ?  Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie viele Nahrungsmittel und Medikamente in Aluminium verpackt sind oder worin Aluminium enthalten ist ?  Es gibt Pulver, oder harte, trockene Teeblätter, die durch Reibung an der inneren Beschichtung einer Verpackung das Aluminium lösen. Oder Flüssigkeiten wie Säfte, Soßen oder Fertiggerichte, die mit ihrem Säuregehalt Aluminium von der Innenseite von Tüten oder Dosen lösen.

Nehmen wir die praktische Alufolie, sie hält warm, lässt sich gut verschließen und überall kommt sie mit unserer Nahrung in Berührung: Brathähnchen, Döner, Wraps, Pizza-Ecken, Folienkartoffeln. In einigen Schnellrestaurants werden komplette Menüs in Aluschälchen serviert. Genauso liefern die meisten Essen-Bringe-Dienste ihre Speisen in Alubehältern aus.

Es geht noch weiter: Wissen Sie, wie Milch aufbewahrt wird ?  Alutanks in der Molkerei, Alu-Tankwagen zum Transport, Alu-Fässer für kleine Mengen. Früher waren Alu-Milchkannen üblich, dafür gibt es heute die Milchtüten: Außen giftfreie Pappe, innen mit Aluminium beschichtet. Das gleiche bei Hafermilch, Sojamilch, Schokodrinks. Es ist doch so praktisch: mit Trinkhalm aufstechen und trinken.

Daheim wird die Milch vielleicht noch erhitzt. Kein Problem, Alutöpfe sind OUT! Dafür nehmen wir jetzt einen Teflon-Topf. Falsch gedacht, auch Teflon enthält Aluminium. Dann gibt es Brotbackautomaten, Coffeemaker, Fritteusen; ist der Behälter aus Aluminium oder Teflon-Beschichtet ?

Der Joghurt für Zwischendurch, Deckel aufreißen und rauslöffeln ist praktisch. Ob Joghurt gesund ist, soll hier mal Nebensache sein. Aber was machen wir anschließend, im Becher ist nicht viel drin und man will Alles, also Aludeckel ablecken !  Seid Ihr denn wahnsinnig . . . ?

Alles klar !  Ich kaufe nichts mehr, was in Aluminium verpackt ist, meine Alufolie werfe ich in den Müll und meine Küchengeräte, die Aluminium enthalten werden verschrottet. Aber wird Ihnen das helfen ?

Die Aluminium-Industrie hat das vorausgesehen und die Fertignahrung bereits mit Nachschub versorgt: Farbstoff Aluminium (E173), Stabilisatoren Aluminium-sulfat (E250), Aluminium-natrium-sulfat (E521) und Aluminium-ammonium-sulfat(E523), Trennmittel Natrium-aluminium-silikat(E554), Kalium-aluminium-silikat(E555), Calcium-aluminium-silikat(E556) und Calcium-aluminat(E598).

Mit Medikamenten geht´s weiter: Aluminium gegen Magenprobleme.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie die Aluminium-Industrie oder Ihren Arzt oder Apotheker.

Lesen Sie:

Aluminium im Trinkwasser, Aluminium in Babynahrung, Aluminium in Süßem, Aluminium überall (12-Min-Video)

Andererseits brauchen wir Aluminium !  Wir sollten es nur nicht dort einsetzen, wo es mit Lebensmitteln oder Medikamenten in Berührung kommt.

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Jod und Fluor (Sondermüll)

Es stellt sich die Frage, welches Gift ist eigentlich weniger gefährlich ?  Aluminium muss nicht als Sondermüll entsorgt werden, vielleicht weil die Ausmaße einer Vergiftung erst im „Alter“ sichtbar werden. Doch von welchem „Alter“ sprechen wir hier, wenn es sich auf der Zeitskala immer mehr Richtung Jugend verschiebt ?

Jod und Fluor allerdings fällt in der Industrie Massenhaft an und darf nur als Sondermüll entsorgt werden und das ist teuer. Was ist da naheliegender, als diesen Sondermüll nicht nur kostenlos in Verbrauchsgütern unterzubringen, sondern ihn sogar als notwendig und gesund zu verkaufen. Dem Verbraucher muss die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme nur plausibel erklärt werden, dann ist er dafür sogar noch dankbar.

So hat die Industrie eine riesige Werbekampange ins Leben gerufen, eine wissenschaftlich unhaltbare Notlüge in die Welt gesetzt und Mitteleuropa einfach seit der letzten Eiszeit zum Jodmangelgebiet erklärt. Wenn dann noch mit der völlig übertriebenen Behauptung, dass schon jeder dritte Einwohner unter Schilddrüsenerkrankungen wie dem Kropf leide, panische Angst verbreitet wird, so kommt niemand mehr auf die Idee, solche Aussagen zu hinterfragen. Mal ehrlich, wer hat in seinem Bekanntenkreis Jemanden mit einem Kropf ?  „Seht ihr, wie gut dass wir jedermann über die Nahrung mit Jod versorgen.“ — Ein Witz, über den man wirklich nicht mehr lachen kann !

Tatsache ist, dass aus dem Sondermüll Jod fast über Nacht ein wichtiges medizinisches Vorbeugeinstrument wurde, dass von der gesamten Ärzteschaft und sonstigen sogenannten „Wissenschaftlern“ widerstandslos anerkannt wurde und damit sogar die chemische Industrie unterstützt. Die möglichen Krankheiten durch eine Überdosis Jod reichen von Jod-Akne bis zu Atemnot und Depressionen.

Diese Erkrankungen alle aufzuzählen, macht hier keinen Sinn und jeder kann sie selbst im Internet nachlesen. Meine dringende Empfehlung ist es, auf jedes Jod, sei es im Salz oder in Fertigprodukten, unbedingt zu verzichten, meinen Empfehlungen zu einer natürlichen Ernährung zu folgen und jeglicher Fabriknahrung aus dem Wege zu gehen.

Jod wird auch in Krankenhäusern zur Desinfektion, also zur Keimabtötung verwendet. Schon daran ist erkennbar, dass Jod nicht unbedingt als gesund eingestuft werden kann.

Wer jetzt meint, Fluor sei weniger gefährlich, weil es ja nur in Mundwässerchen und Zahnpasta enthalten ist, der irrt sich gewaltig. So gehören Jod und Fluor zu den Halogenen und Salzbilder und sind hochreaktiv. Von Toxikologen werden Jod als giftig und Fluor als aggressiv giftig eingestuft und können an allen Körpergeweben schwere Schäden verursachen. Fluor ist sogar das stärkste Oxidationsmittel überhaupt.

Das einzige, was wirklich stimmt, ist die Tatsache, dass Fluor das Zahnschmelz härtet. Dafür enthalten die Zähne bereits Fluor und um den Bestand an diesem Element zu halten, ist Fluor bereits als Spurenelement in der Nahrung reichlich vorhanden. Wer jetzt meint, dass ein Mehr an Fluor gegen Karies schützt, weil es den Zahnschmelz noch härter macht, ist auf dem Holzweg.

Karies entsteht, wie jeder weiß, wenn Fabrikzucker sich im Mund zu schädlicher Säure entwickelt und damit den Zahnschmelz zerfrisst, egal wie viel Fluor man zusätzlich nimmt, kann Karies damit nicht verhindert werden. Die Behauptung, dass durch viel Fettaufnahme sich das Fett an den Gefäßwänden ablagert, ist genauso unsinnig, wie die Behauptung, dass mehr Fluor den Zahnschmelz besser härtet.

Fluor tritt meist als Fluorverbindung auf, als Fluorid. Diese Fluoride spalten das Calciumphosphat der Knochen und schaffen so das neue Gift Calziumfluorid, das über die Blut- und Lymphgefäße nicht nur zu den Zähnen, sondern auch zu den Gelenken und der Wirbelsäule transportiert wird und Gelenke und Wirbelsäule härten und so versteifen.

Es werden auch weitere Körperteile gehärtet, wie das Trommelfell im Ohr, was zur Schwerhörigkeit bei hohen Frequenzen führt. Auch für Augenkrankheiten wie grüner Star und grauer Star sind Fluoride mitverantwortlich. Fluorverbindungen machen auch das Blut dicker. Gegen diese Symptome setzen Schulmediziner dann Blutverdünner ein, statt endlich die Fluoridzufuhr zu stoppen und aus dem Körper zu schaffen.

Nach und nach setzt sich das Gift schmerzhaft in allen Gewebsstrukturen fest und kann Nierenversagen hervorrufen. Gerade bei Kindern gelten Fluoride als Hauptursache für Infekte und Lernschwäche.

Oft wird in der Schilddrüse eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, indem die Fluoride aus dem Jod-Thyroxin der Schilddrüse das Jod abspalten und sich die hochreaktive Fluor-Thyroxin-Verbindung bildet. Erst entsteht ein sogenannter heißer Knoten, dann ein geschrumpfter kalter Knoten, was letztendlich zum Krebs führt.

Auch die Psyche der Betroffenen wird angegriffen und schaltet langsam aber sicher den eigenen Willen aus. Alarmierend sind auch die Erkenntnisse, die Dr. med. Walter Mauch festgestellt hat: Fluor blockiert die Fett- und Eiweißverdauung und führt zu massiver Fettsucht, weil Fett und Eiweiße sich in den Geweben einlagern.

Ich weiß nicht ob Ihnen das Angst macht. Ich bin sicher kein ängstlicher Mensch, aber mir macht das solche Angst, dass ich schon sehr lange darauf achte, nicht mehr mit diesem Sondermüll in Berührung zu kommen.

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Speisesalz oder NaCl ?

Es grenzt schon an Körperverletzung, was uns die Lebensmittelindustrie als Speisesalz verkauft. Denn was wir heute als Markensalz im Handel vorfinden ist kein natürliches Salz mehr, sondern chemisch reines Natriumchlorid(NaCl), welches für den menschlichen Organismus ein äußerst aggressives Gift ist.

Als wäre das nicht schon genug, so werden dem sauberen und reinen Fabriksalz zur besseren Rieselfähigkeit auch noch giftige Trennmittel, wie Aluminiumsilikate, Kalziumcarbonat, Magnesiumcarbonat und das äußerst reaktive Natriumfluorid zugesetzt. Wem das immer noch nicht giftig genug ist, der kann sich zur Vorbeugung gegen die gefährliche Schilddrüsenkrankheit „Kropf“ auch noch mit Jod versetztes Salz verkaufen lassen, wenn das nicht vorsorglich sowieso schon zugesetzt wurde.

Wer schon Natriumchlorid(Salz) mit Fluor und Jod im Schrank stehen hat und sich nach dem Lesen dieses Artikels doch zur Entsorgung entscheidet, sollte aber beachten, dass wer fluor- und jodhaltiges „Salz“ einfach auf den Müll wirft, sich strafbar macht. Denn Jod und Fluor gelten wegen der umweltbelastenden starken Giftigkeit als „Sondermüll“ und müssen auch als solcher entsorgt werden.

Natürliches Salz hat genau 84 Elemente in sich, woraus auch unsere Erde besteht. Unsere Körperflüssigkeiten enthalten die gleichen Elemente und zwar im gleichen Verhältnis zueinander wie auch das Meerwasser. Jedes dieser Elemente hat ein bestimmtes elektromagnetisches Feld mit entsprechenden Schwingungen, deren Zusammenspiel im natürlichen Salz für den menschlichen Körper essentiell wichtig ist. Gerade diese 84 Elemente sorgen im Körper für einen ausgewogenen Elektrolythaushalt, der die elektrischen Ströme in den Nervenbahnen zu regulieren hilft.

In der Industrie wird Salz zu etwa 95% in reiner chemischer Form benötigt, die anderen 82 Elemente stören dabei nur. Der Rest kommt als sogenanntes Speisesalz in den Handel: Salz — wieder nur ein weiteres industrielles Abfallprodukt. Wenn beim Markensalz „Bad Reichenhaller“ auf der Unterseite der Packung steht „für den Haushalt“, so ist dies doch offensichtlich schon ein Hinweis darauf, es als Reinigungssalz zu gebrauchen, und nicht als Zusatz für die Nahrung.

Mit unserer Nahrung nehmen wir täglich etwa 10 bis 30 Gramm raffiniertes Salz auf, wovon die Nieren nur etwa 5 bis 7 Gramm verarbeiten können. Jedes überschüssige Gramm wird im Körper von 234 ml wertvollem Zellwasser aufgenommen. Fast jeder Erwachsene leidet heute schon unter Dehydration und trocknet langsam aus.

Die Verbindung von Zellwasser mit Natriumchlorid führt zur Bildung von Wassergewebe, welches keine gesundheitliche Funktion hat und ein idealer Nährboden für Ablagerungen und Bakterien darstellt. Auch Wassergewebe ist mit 82 elementaren Vitalstoffmängeln mit als Ursache der Fettsucht anzusehen. Und solange ein Überschuss im Körper an raffiniertem Salz (NaCl) herrscht, ist jeder Abnehmversuch zum Scheitern verurteilt.

Das Zellwasser kann nun nicht einfach durch mehr trinken ersetzt werden. Der Aufbau von notwendigem Zellwasser ist ein langwieriger und komplizierter Vorgang. Ist zum Aufnehmen des Salzes nicht mehr genug Zellwasser vorhanden, so kommt es in Verbindung mit tierischen Aminosäuren zur Kristallbildung, es bilden sich Nierensteine oder schmerzhafte Ablagerungen in Knochen und Gelenken.

Schulmediziner, die dann von unheilbaren Verschleißerscheinungen und altersbedingten Krankheiten sprechen, haben keine Ahnung, wie der menschliche Körper funktioniert. Eine Beseitigung der Symptome durch weitere chemische Giftstoffe der Pharmakonzerne kann nicht der Heilung dienlich sein, solange die ernährungsbedingten Ursachen nicht beseitigt werden. Die Grundlage einer medizinischen Ausbildung kann nur die gesunde Ernährung sein, wie diese den Körper gesund erhält und was eine falsche Ernährung im Körper anrichten kann. Leider wird dies an den von Pharmakonzernen unterstützten Hochschulen nicht gelehrt.

Eine Alternative zum reinen Natriumchlorid findet man ausschließlich in Reformhäusern oder anderen Gesundheitsläden. Reines Meersalz ist oft von Schadstoffen wie Blei und Quecksilber belastet und nicht selten künstlich mit Jod versetzt.

Da wäre noch natürliches Steinsalz oder besonders Kristallsalz zu empfehlen. Letzteres wurde unterirdisch Millionen Jahre unter extremen Druck zusammengepresst und ist das bekanntlich gesündeste Salz. Ob dieses Kristallsalz nun aus dem Himalaja kommt oder von anderswo ist hier weniger wichtig. Erwähnenswert wäre noch das besonders teuere Meersalz „Fleur de sel“ (Die Blume des Salzes), welches als Salzkristalle in Handarbeit von der Wasseroberfläche des Meeres geschöpft wurde. Wieweit hier die Belastung des Meerwassers mit Schadstoffen eine Rolle spielt, kann ich nicht sagen.

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Süßes Gift

Es gibt gesetzliche Regeln, die jedem Medikament einen Beipackzettel mit Risiken und möglichen Nebenwirkungen vorschreiben. Wenn die gleichen gefährlichen Stoffe den Lebensmitteln zugesetzt werden, findet man diesen Stoff vielleicht auf der Zutatenliste der Packung. Schriftliche Anfragen verlaufen meist im Sande oder verweisen auf verharmlosende Studien.

Künstliche Süßstoffe:

Aspartam (E951):

Aspartam ist eine der gefährlichsten Substanzen, die jemals als Nahrungsmittel auf die Menschheit losgelassen wurde, und findet sich auf dem Markt mittlerweile in über 9.000 Produkten.

Dieser künstliche Süßstoff besteht aus den beiden synthetisierten Aminosäuren D-Phenylalanin(50%), D-Asparaginsäure(40%) sowie Methanol (Formaldehyd). L-Phenylalanin ist als essentielle natürliche Aminosäure im Gemüse enthalten und darf nicht mit dem künstlichen Gift D-Phenylalanin verwechselt werden.

D-Phenylalanin durchbricht die das Gehirn schützende Blut-Hirnschranke und lagert sich, wie auch Blei, Aluminium und andere Gifte, im Gehirn ab und kann dort schwere Schäden verursachen, unter anderem auch Gehirntumore. Für Menschen, die unter Phenylketonurie, einer Stoffwechselkrankheit leiden, kann die Einnahme von Aspartam sogar lebensgefährlich sein. Kleinkinder sind für solche Schäden besonders empfänglich.

Auch die D-Asparaginsäure kann zu schwersten chronischen neurologischen Störungen beitragen, wie zum Beispiel Demenzkrankheiten, MS, Epilepsie, Hypoglykämie(Unterzuckerung kann, wie bereits bei Diabetes bekannt, zum Koma führen), Verlust des Hörvermögens und hormonelle Auswirkungen.

Wer meint, dass Methanol, bzw. Formaldehyd bei einer Menge von 10% nicht so giftig sein könne, vergisst, dass gerade Formaldehyd schon aus der Holzwirtschaft einen hohen und giftigen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Methanol ist schon in geringer Menge ein hochwirksames Nervengift. Und verursacht die sukzessive Zerstörung der Netzhaut, was zur Einengung des Geschtsfeldes, unscharfem sehen und zur völligen Blindheit führen kann.

Saccharin (E954): Benzoesäure-Sulfimid

Sacharin wurde schon vor dem Ersten Weltkrieg als Zuckerzusatz eingesetzt. Heute wird Saccharin nur noch synthetisch aus dem stark giftigen Toluol hergestellt, mit mehr als 20 Verunreinigungen durch die chemischen Prozesse; gesundheitliche Wirkungen wurden bisher kaum untersucht. Darüber hinaus wird Saccharin meist mit anderen Süßstoffen, wie Thaumatin und Cyclamat kombiniert, um den metallischen Geschmack zu überdecken.

Cyclamat (E952): Cyclohexan-Sulfimidsäure

Nachdem Tierversuche gezeigt hatten, dass Cyclamat Blasenkrebs verursachen kann, ist Cyclamat seit 1970 in den USA verboten. Die gleiche Gefahr besteht auch beim Süßstoff Saccharin, deshalb setzen sich Amerikanische Mediziner jetzt dafür ein, Saccharin ebenfalls zu verbieten. Zurzeit ist es dort nur mit einem deutlichen Warnhinweis auf der Verpackung als Lebensmittelzusatz erlaubt. In Europa sind beide Süßstoffe, erkenntlich an den Europäischen Zulassungsnummern(E952 und E954), soweit als Inhaltsstoff vermerkt, weiterhin zugelassen.

Ich denke, dass es wenig hilfreich wäre, hier alle auf dem Markt befindlichen Süßstoffe zu erläutern. Die drei gefährlichsten werden schon zu häufig als Zuckerersatz verwendet und ich bekomme schon beim Schreiben die Nebenwirkungen zu spüren. Vielleicht hilft es mir, wenn ich mich jetzt lieber einigen gesunden Rezepten zuwende, die noch nicht von vorsätzlich eingebrachten Giften verseucht sind und meine Magenschmerzen werden wieder verschwinden.

Wenn Sie jetzt Ihre Getränke wieder mit Zucker süßen, kann ich das verstehen. Oder Sie machen es so wie ich: ich habe eine süße Frau, zwei süße Katzen und einen süßen Mops und kann auf weitere Süßmacher verzichten.

(Auch beim Steviosid(E960) hat man alle Vitalstoffe durch giftiges Aluminiumsalz ersetzt.)

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Sonstige Gifte

Oft gelten bestimmte Nahrungsmittel als „Süchtigmacher“, im Sinne von „Verlangen nach Mehr“ ohne eine ernstzunehmende Abhängigkeit zu verursachen (oder vielleicht doch ?). Wer hat das nicht schon einmal selbst beobachtet, wie man zum Beispiel bei gesüßten Getränken schnell wieder Durst bekommt oder bei Knabbersachen, wie Chips und gesalzenen Nüssen, mit dem Naschen nicht aufhören kann. Sicher meint man, es läge nur am Zucker oder Salz darin.

Meistens sind es aber die den Nahrungsmitteln bewusst zugesetzten Stoffe, wie der Geschmacksverstärker Natriumglutamat(E621), auch einfach nur Glutamat oder Glutaminsäure genannt oder der sich auch unter dem Deckmantel „Gewürzsalz“ verbirgt. Ein weiteres Problem ist das durch Glutamat überdeckte Sättigungsgefühl: So bleibt ein gewisses Hungergefühl und verführt die Menschen dazu, ständig etwas zu essen. Dies führt nicht nur zu einem steigenden Umsatz, sondern auch zu einer Gewichtszunahme.

In den großen Mengen, wie es inzwischen bei fast allen Fertiggerichten, Wurst, Schinken und auch gern verstärkt in Restaurants eingesetzt wird, gilt Glutamat bereits als Nervenzellgift und bringt uns damit in wörtlichem Sinne um den Verstand. Zum Schutz vor giftigen Stoffen ist unser Gehirn durch die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, die erst in der Pubertät voll entwickelt wird, geschützt.

Einige synthetisch produzierte Stoffe, wie dieses Glutamat oder auch Zitronensäure, können diesen Schutzmechanismus durchdringen und gleichzeitig als „TAXI“ giftige Stoffe, wie Schwermetalle, Blei, Aluminium und andere Gifte mit ins Gehirn transportieren. Alle zusammen können dort schwere bleibende Schäden anrichten, wie Demenzkrankheiten. Und diese treten nicht auf, weil man alt wird, sondern weil sich diese Gifte erst nach und nach ablagern, bevor die Symptome in Erscheinung treten.

Ein weiterer beliebter Zusatz ist bei Nahrungsmitteln die Zitronensäure(E330). Zitronensäure wird meist als WC-Reiniger und Kalklöser verwendet mit einem deutlichen Warnhinweis, dieses Mittel weder mit der Haut noch mit Schleimhäuten in Berührung zu bringen. Diese ätzende Säure ist in Limonadengetränken, Margarinen, Fruchtaufstrichen, „Getränken, die Flügel verleihen“, „Gummibärchen, die froh machen“ und ähnlichen Produkten enthalten. Sie darf europaweit unter E330 die Fruchtigkeit der Produkte unterstützen.

Diese Säure gilt als harmlos, weil sie, wie man weiß, in jeder Zitrone in natürlicher Form vorhanden ist. Doch erst die Herstellung im Labor macht diese chemisch reine Zitronensäure, wie auch das Glutamat zu einem Nervengift mit ähnlich zerstörerischen Auswirkungen auf unser Gehirn. Auch Migräne oder Hyperaktivität bei Kindern kann die Folge sein.

Nun ist die synthetische Zitronensäure viel aggressiver, als der Saft einer Zitrone und kann systematisch den Zahnschmelz auflösen und damit die Zähne unausweichlich dem Zerfall aussetzen. Dabei ist es egal, welche Zahnpasta man verwendet und ob darin der Sondermüll “Fluor” enthalten ist. Gerade bei Kindern, die erst ihre Zweiten Zähne bekommen haben, wirkt sich diese aggressive Säure verheerend auf das gesamte Gebiss aus.

Als Konservierungsstoffe werden in Obst- und Gemüsekonserven, wie auch in Fischmarinaden Nitrate verwendet, diese werden auch in die Schalen von Bananen und Zitrusfrüchten eingebracht. Nitrite werden beim Pökelsalz für Fleisch sowie in Müslimischungen, Käse, pflanzliche Fette und Öle, Kaugummi und Snacks eingesetzt.

Ascorbinsäure, auch unter Vitamin C bekannt klingt harmlos, sollte aber wegen seiner fehlenden Natürlichkeit lieber nicht verwendet werden. Phosphorsäure(E338) ist, noch schlimmer als Milch und Milchprodukte, ein Kalziumräuber und zerstört die Knochensubstanz.

Die meisten industriell hergestellten Lebensmittel werden mit Aromastoffen, Farb- und Konservierungsstoffen, Verdickungsmitteln, Emulgatoren oder Stabilisatoren behandelt, die fast ausnahmslos synthetisch, das heißt im Chemielabor hergestellt worden sind, weil es billiger ist, als natürliche Stoffe aus Pflanzen oder Früchten zu extrahieren. Aus dem Grund sind auch die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus so gravierend.

Viele Krankheiten entstehen schon allein durch isolierte Nahrungsmittel, wie Zucker, Säfte, Auszugsmehle, geschälten Reis usw. Diese Auswirkungen kennen wir schon durch die uns bekannten ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Die katastrophalen gesundheitlichen Auswirkungen durch chemisch hergestellte Imitationen natürlicher Nahrungsbestandteile sind uns noch gar nicht alle bekannt.

Ich hoffe, dass ich Sie hiermit soweit verunsichert habe, dass Sie selbst mal Ihre Lesebrille und eine starke Lupe mit zum Einkaufen nehmen und in den Zutatenlisten lesen, mit welchen Inhaltsstoffen Sie sich und Ihre Familie täglich nach und nach vergiften.

Gehen Sie davon aus, dass jede zugesetzte Substanz durch wissenschaftliche Untersuchungen und Studien im Chemielabor hinsichtlich ihrer Verträglichkeit abgesichert wurde. Bedenken Sie aber, dass fast alle Zusätze synthetisch erzeugt werden und die Auswirkungen auf Ihren Körper im Labor gar nicht nachgestellt werden können. Diese täglich eingenommenen Gifte kommen kurzfristig und besonders langfristig einer tickenden Zeitbombe gleich, deren explosive Wirkung sich über Jahre hinziehen kann.

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Mikrowelle/Induktion

Das Auftauen, Erhitzen und Garen in einem Mikrowellenherd ist eine völlig andere, als man es von einer herkömmlichen Feuerstelle, Grill, Backofen oder Herd/Kochfeld kennt. Während bisher das Essen langsam von außen nach innen erwärmt wurde, dringen Mikrowellen sofort ins Innere der Speisen ein und bringen die Moleküle in starke Rotation. Wasser wird am schnellsten erhitzt und festere Bestandteile der Nahrung werden je nach Konsistenz viel langsamer warm. So werden Flüssigkeiten, von innen nach außen, entgegen von Gefriergut, welches von außen nach innen erwärmt wird.

Diese ungleichmäßige Wärmeverteilung macht es der Hausfrau schwer, zu beurteilen, wie weit das Gargut insgesamt fertig ist und kann dazu führen, dass potentielle Krankheitserreger wie Salmonellen nicht vollständig unschädlich gemacht werden. Der Umgang mit dem Mikrowellenherd wird zwar ausführlich in der Anleitung dokumentiert und ist erlernbar, aber letztendlich geht die eigentliche Gefahr mehr von der Veränderung, der molekularen Struktur der erhitzten Nahrungsbestandteilen aus.

Schon 1941 hatten Untersuchungen an der Berliner Humboldt-Universität ergeben, dass in Mikrowellenöfen erhitzte Nahrung Krebs verursacht. In der damaligen UdSSR wurde 1976 der Gebrauch von Mikrowellenöfen gesetzlich verboten, nachdem russische Experimente aufdeckten, dass Mikrowellen Eiweiße und Zuckerstoffe auf unnatürliche Weise zerfallen ließen und die Vitalenergie der Nahrungsmittel um 60% bis 90% abnahmen. In Milch und Getreide entstanden neue krebserregende Verbindungen und in pflanzlichen Produkten kam es zu einer erhöhten Bildung von Freien Radikalen.

Diese chemischen Veränderungen verursachten bei allen Beteiligten Verdauungsbeschwerden, eine Zunahme der Krebszellen im Blutserum sowie Funktionsstörungen im Lymphsystem. Den gleichen Zusammenhang haben schon drei Jahre zuvor Tierversuche in den USA bestätigt.

Trotz dieser Erkenntnisse hielt es in der westlichen Welt keine Institution für angemessen, die weitere Produktion dieser gefährlichen Geräte zu stoppen. Ganz im Gegenteil: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) wie auch das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), halten bis heute Gesundheitsgefährdungen von erhitzter Nahrung durch Mikrowellen für ausgeschlossen. Gleichzeitig seien nach deren Aussagen, entgegen der wissenschaftlichen Untersuchungen sowohl in der damaligen UdSSR sowie wie auch in den USA, die Nährstoffverluste vergleichbar mit einer herkömmlichen Erhitzung.

So hatten in Deutschland 1998 bereits jeder zweite Haushalt einen Mikrowellenherd. Heute wird fast keine Komplettküche mehr ohne Mikrowellenherd verkauft. Mittlerweile kann es sich keine Gastronomie mehr leisten, auf einen Mikrowellenherd zu verzichten. Inzwischen wurde sogar das Verbot des Gebrauchs von Mikrowellenherden in Russland durch Drängen der westlichen Industriestaaten wieder aufgehoben.

Es bleibt die Tatsache bestehen, dass Mikrowellen die Lebensmittel zerstören und der Körper einen immensen Aufwand betreiben muss, diese tote Nahrung zu verarbeiten. Schilddrüsen, Nebennieren und deren Hormone werden beeinflusst, die Konzentration lässt nach und sollte der Herd in praktischer Augenhöhe angebracht sein, so kommt die Gefahr einer Linsentrübung in den Augen (grauer Star) hinzu.

Wenn dann noch die fabrikatorische „Baby-Nahrung“ und die ach so „notwendige Folgemilch“ so praktisch in der Mikrowelle erwärmt wird, gibt es kaum noch eine Steigerung, dem Menschen selbst – ernährungstechnisch zu schaden. Vielleicht prägt sich die Gefahr besser ins Gedächtnis der Verbraucher ein, wenn der Mikrowellenherd nur noch als Krebsofen bezeichnet wird.

Als neue technische Errungenschaft mag sich der Induktionsherd vorstellen, der wenigstens für die Speisen nicht gefährlicher als ein Kohleherd ist. Hier wird nicht die Speise direkt erwärmt, sondern nur das zum kochen geeignete Gefäß. Von der Herdplatte wird durch Erzeugung von elektromagnetischen Magnetfeldern, der aufgesetzte Topf erhitzt, vorausgesetzt dieser ist magnetisch.

Nun ist der Mensch selbst von einer Aura umgeben, die aus elektromagnetischen Feldern besteht. Denn alle Nervenbahnen im Körper funktionieren genauso mit elektrischen Strömen. So haben Hochspannungsleitungen, die über ein Haus führen schon gewisse Auswirkungen auf die darin lebenden Menschen. Letztendlich haben Sie sich so eine Hochspannungsleitung mit dem Induktionsherd direkt in die Küche geholt.

Ob solch ein Herd nun gesundheitsschädlich ist oder nicht, wird heiß diskutiert.

Auf jeden Fall ist die „Aura“ eines Induktionsherdes bei weitem stärker als die eines Menschen. Ich persönlich würde mir lieber einen Herd in die Küche stellen, der einfach nur warm wird. (Kindersicherung nicht vergessen)

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Unsichere Gentechnik

Immer mehr technische Neuerungen werden geschaffen, ohne deren Folgen voraussehen zu können. Das erste Kernkraftwerk wurde vor 58 Jahren in Betrieb genommen und bis heute weiß niemand, wohin mit dem Atommüll, dieser wird nur „ziellos“ umher transportiert bis man ein „Endlager“ gefunden hat (der damalige Endsieg ist auch nie eingetreten). Und es ist nur eine Frage der Zeit bis der nächste Super-Gau wieder einen Teil der Erde unbewohnbar macht.

Mit der Gentechnik wollte man Pestizide einsparen, doch was ist passiert ?  Die Nahrungspflanzen produzieren die Gifte schon selbst und später bekommt man diese Gifte aus den Pflanzen nicht mehr raus. Eine Kettenreaktion wurde in Gang gesetzt: Es entstehen neue, giftresistente Unkräuter und Insekten und es werden mehr Gifte eingesetzt als jemals zuvor.

Die auf Pflanzen angewendete Gentechnik weitet sich unkontrollierbar durch Pollenflug erst auf Nachbarfelder aus und es ist wieder nur eine Frage der Zeit, bis die „Verschmutzung“ mit genetisch vergifteten Nahrungs-Pflanzen sich über den gesamten Planeten ausbreitet. Das ist die Gefahr, die ich in dieser neuen Technik sehe.

Dann gibt es Aussagen, wie: Jede gentechnisch veränderte Pflanze wird vor der Zulassung auf ihre Sicherheit geprüft, auch die daraus hergestellten Lebens- und Futtermittel.“ Wie weit man sich auf solche Aussagen verlassen kann, sehe ich an unseren Lebensmitteln, die vor Einführung der Gentechnik schon auf dem Markt als sicher dargestellt wurden.

Jede Fabriknahrung wurde vor ihrer Zulassung auf ihre Sicherheit in den Laboren der Chemie- und Lebensmittelkonzernen geprüft. Wenn ich mir dann aber die seit Beginn der Industrialisierung neu hinzugekommenen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten ansehe. Kann es mit dieser angeblichen Sicherheit nicht weit her sein.

Genauso verhält es sich mit den künstlich erzeugten Giftstoffen, wie Farbstoffe, Konservierungsmittel, Emulgatoren, Trennmittel, Stabilisatoren, Rieselhilfen, Verdickungsmittel, naturidentischen Aromastoffen, Geschmacksverstärkern, Süßstoffen, Säuerungsmitteln, Säureregulatoren, Hefeextrakten, Antioxidans usw. Hinzu kommt giftiger Sondermüll, wie Jod und Flour.

Dann die Lebensmittel, die mit radioaktiven Gammawellen bestrahlt wurden oder die Milch, die einer allevitalstoffvernichtenden Hitze von über 200°C ausgesetzt wurde, nur um die Haltbarkeit chemisch gesunder aber toter Nahrungsmittel zu verlängern. Alles macht trotz durchgeführter gesundheitlicher Sicherheitsprüfungen die Menschen, die sich davon ernähren, krank.

Wie soll ich mich jetzt auf die geprüfte Sicherheit bei gentechnisch veränderten Lebensmitteln verlassen können, wenn diese Prüfungen grundsätzlich in Chemie-Laboren durchgeführt werden. Langzeitstudien am damit ernährten Menschen können noch gar nicht vorliegen und ich möchte auch nicht Versuchskaninchen spielen.

Denn es sind offensichtlich schon Kühe an vergiftetem Gen-Futter verendet. <<<hier klicken

Ich muss am Ende ehrlich zugeben, dass ich dem Thema Gentechnik nicht gewachsen bin und ich mir hier erspare, näher auf dieses einzugehen. Kritiker mögen diesen Artikel für einseitig halten, aber mir geht es nicht darum, Ihnen den Sinn der Gentechnik oder die Vorgehensweise der praktischen Umsetzung zu erklären, sondern nur um eine gesunde Ernährung. Diese erscheint mir aber mit der Gentechnik wieder nur als eine krankmachende Weiterentwicklung unserer bisherigen Fabriknahrung, wenn nicht sogar

eine Bedrohung unserer natürlichen Lebensmittel für die Zukunft. <<<hier klicken

Einkaufsratgeber für gentechnikfreien Genuss: “Essen ohne Gentechnik”

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